SSC hofft auf volle Halle

1. Dezember 2005
Neuigkeit teilen:

"Ich habe immer viel Spaß, wenn wir in Münster spielen. Das Publikum ist sehr fair", freut sich SSC-Trainer Tore Aleksandersen auf das heutige Spitzenspiel in der Volleyball-Bundesliga seines Tabellenzweiten gegen den Dritten. Der Gastgeber rechnet bei diesem ewig jungen Duell mit 3000 Zuschauern. "Ich hoffe, wir können Münster mehr als ärgern", sagte der Norweger schmunzelnd.

Das würde Claudia Bimberg gar nicht gern sehen. Die 19-jährige Mittelblockerin wechselte vor dieser Saison vom SSC, bei dem sie groß geworden ist, zum USC. "Ich bin schon etwas aufgeregt, wenn ich am Freitag gegen die am Netz stehe, mit denen ich so lange zusammengespielt habe", meinte Claudia. Sie hofft, "dass ich gegen Schwerin eingesetzt werde. Auch wenn es ein komisches Gefühl sein wird, aber ich möchte gegen den SSC spielen." Die junge Studentin (Grundschullehramt Mathe und Sport) gehört in Münster noch nicht zum Stammsechser. "Das war ja vorher klar. Aber ich habe bislang in jeder Partie meine Einsätze bekommen", sagte "Bimbi", die sich in Westfalen "gut eingelebt hat".

Das hat auch Jana Müller in Dresden. Die Außenangreiferin, die ebenfalls in Schwerin das Volleyball-ABC erlernte, geht bei den Sachsen in ihre zweite Saison. "Natürlich hat für mich erst einmal das Spiel am Freitag gegen Leverkusen Vorrang. Aber mit meinen Gedanken bin ich schon beim Match in Schwerin. In der Halle sitzen so viele Leute, die ich kenne", sagte Jana, die am Sonntagabend noch ihre Eltern besucht und erst am Montagmorgen nach Dresden zurückfährt.

Gerade den starken Außenangriff und Mittelblock des DSC müssen die Schwerinerinnen in den Griff bekommen. Und das wollen sie auch mit der tatkräftigen Unterstützung der Fans. "Es macht immer mehr Spaß, zu Hause vor eigenem Publikum zu spielen. Ich hoffe, die Halle ist wieder voll und die Zuschauer feuern uns lautstark an", freut sich SSC-Mittelblockerin Patricia Wolf schon auf das Ost-Duell am Sonntag.


Neuigkeit teilen: