Zunächst übernahmen im ersten Satz die Gäste die Initiative. Sie setzten Schwerins Annahme unter Druck und zogen auf 2:5 davon. Jede Lücke auf dem Spielfeld des SSC nutzten die Angreiferinnen des Gegners gnadenlos aus. Bis zur ersten technischen Auszeit lag das Spiel noch in der Hand der Elbestädterinnen. Dann aber kämpften sich die Mädels von Felix Koslowski heran zum 10:10-Ausgleich. Danach ging es nur noch Punkt für Punkt mit wechselnder Führung voran bis zum 25:25. Dresden behielt die Übersicht und schlug zum 27:25 ein.

Der Seitenwechsel brachte mehr Schwung in das Schweriner Spiel. Es zahlte sich aus, dass Felix Koslowski auf Zuspielerin Danica Radenkovic zurückgreifen konnte. Auch Kapitän Lousi Ziegler, deren Einsatz bis zuletzt noch gefährdet war, konnte voll aufdrehen. Am Schweriner Block bissen sich die Gäste in diesem Satz die Zähne aus. Gleichstand herrschte nur einmal beim 4:4. Nun legte der SSC los und entfaltete sein Spiel. Über die Stationen 12:5, 18:12 ging es zum Satzgewinn von 25:17 für den SSC.

Leider verletzte sich die DSC- Angreiferin Katharina Schwabe. Sie konnte nicht weiter spielen. Im dritten Satz war das Quäntchen Glück wieder auf Dresdens Seite. Alexander Waibl hatte beim Stande von 20:16 eine Auszeit genommen. Jana-Franziska Poll setzte einen Ball ins Netz. Dresden kam wieder näher. Als Lousi Ziegler den gegnerischen Block nicht überwinden konnte, schaffte Dresden den Ausgleich zum 20:20. Dresden gewann den Satz mit 25:23. Der Spielstand: 2:1 für Dresden.

Im vierten Durchgang setzte Tatyana Mudritskaya für den SSC in Angriff und Blockarbeit die Akzente. Nachdem sie den achten Punkt für Schwerin gemacht hatte, musste auf Dresdner Seite erneut eine Spielerin verletzt das Feld verlassen: Angreiferin Rebecca Perry. Am Ende häuften sich bei den Gästen die Fehler, sodass Schwerin den Satz mit 25:21 für sich entscheiden konnte.

Spannend blieb die Partie bis zum letzten geschlagenen Ball im Tiebreak. Der SSC hatte sich zum Seitenwechsel mit 8:5 gut in Position gebracht. Als Joker erwies sich Tanja Joachim, die zum 15:14 servierte. Doch Dresden glich wieder aus. Dieses Spiel setzte sich fort bis zum unglücklichen 18:20 aus Schweriner Sicht. Dresden trat mit dem 3:2-Erfolg die Heimreise an.

Beste Spielerinnen wurden: Stefanie Karg (Dresdner SC) und Lousi Souza Ziegler (Schweriner SC)