SSC gleicht in Finalserie aus mit 3:1-Sieg über Stuttgart

1. Mai 2019
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© CORNELIUS KETTLER

Das mit Spannung erwartete zweite Finalspiel zwischen dem Titelverteidiger  SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart füllte am Tag der Arbeit die Schweriner Arena bis auf den letzten Platz. Schwerin musste nach der 3:1 Niederlage im ersten Spiel den Spieß umdrehen, um die Chance auf den Meistertitel zu erhalten. Eine der Fragen beim SSC lautete: Wie setzen sich die Außenangreiferinnen in Szene und wie trägt der Block zum Punktekonto bei. In beiden Fällen taten sich in Stuttgart Reserven auf. Im Mittelblock standen sich wieder gegenüber: Kimberly Drewniok (SSC) und Krystal Rivers (Stuttgart). Neben Kimberly schickte Felix Koslowski Jennifer Geerties, Denise Hanke, Beta Dumancic , Mckenzie Adams und Lauren Barfield an den Start.

Der Anfang sah sehr vielversprechend aus. Mckenzie erzielte das 1:0, Lauren legte nach mit einem Ass zum 2:0. Der erste Blockpunkt führte zum 4:1. Alle Elemente kehrten im Verlauf des Satzes wieder. Die Angriffe waren vom Gegner kaum zu parieren. Harte Angriffsschläge von Krystal Rivers konnten erfolgreich abgewehrt werden. Mit 16:9 ging es für den SSC in die zweite Technische Auszeit. Der Vorsprung konnte auf zehn Zähler ausgebaut werden. Dann allerdings entkräftete die Stuttgarter Abwehr die Schweriner Angriffsbemühungen. Die Gäste holten auf zum 20:15. Schließlich besorgte Denise durch ein Aufschlagass den Satzgewinn mit 25:17.

Im zweiten Satz drehten die Gäste aus Stuttgart den Spieß um. Dabei nutzten sie die Fehler des SSC vor allem im Angriff. Ihr eigener Angriffsstar Krystal Rivers lief zur Höchstform auf. Sämtliche Bälle drosch sie ins Ziel. Beim Stande von 6:11 gab es im SSC-Sechser einen Wechsel im Zuspiel. Für Denise spielte Britt Bongaerts und auf Außen kam Greta Szakmary ins Spiel für Jennifer. Der SSC konnte den Abstand nur geringfügig verkürzen. Zwei Annahmefehler brachten den SSC 11:21 in Rückstand. Am Endergebnis ( 18:25) war nicht mehr zu rütteln. Der Spielstand: 1:1.

Furios begann der dritte Satz. Dank einer guten Aufschlagserie von Greta Szakmary ging der SSC 5:0 in Führung. Krystal Rivers von Stuttgart kam nicht so zur Geltung wie im zweiten Satz. Die Annahme des SSC vereitelte manchen ihrer Versuche. Zum Schluss lieferte Beta mit zwei Assen Punkte für den Satzgewinn mit 25:14

Im vierten Satz setzte sich die Spielfreude der SSC-Mädels unvermindert fort. Sie mündet zunächst im Satzstand von 11:7. Stuttgarts Trainer Anthanasopoulos nahm eine Auszeit. Krystal  Rivers wurde ausgewechselt, da ihr einige Fehler unterliefen. Schwerin konnte Boden gewinnen, weil die Angriffe der Stuttgarterinnen nicht mehr so scharf ankamen und zum Teil wenig platziert blieben. Der SSC ließ ein paar Fehler zuviel zu. Schnell war der Vorsprung aufgebraucht. Gretas Annahmefehler führte zum 23:23 Ausgleich. Sie machte ihren Fehler wieder gut und erkämpfte den Punkt zum 24:23. Erneut glich Stuttgart aus, bis Kimberly das 25:24 erkämpfte. 26:24 lautete das umjubelte Satzergebnis. Schwerin hat mit Stuttgart gleichgezogen.  In der Finalserie, die fünf mögliche Spiele umfasst, steht es 1:1. Drei Spiele müssen gewonnen werden, um Meister zu sein.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Greta Szakmary (Gold), SSC und Mallory Grace McCage (Silber), Stuttgart.

ssc-intern [ws]

+++FANINFO+++

Der Ticketvorverkauf für das vierte Playoff-Finalspiel am Donnerstag den 9. Mai startet am Donnerstag (02.05.19) um 12 Uhr.


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