SSC gewinnt Duell der Meistermacher mit 3:2

9. Dezember 2017
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Zwei Meistermacher des Schweriner SC standen sich am Sonnabend in der Schweriner Palmberg Arena gegenüber. Auf der einen Seite Teun Buijs mit seinem USC Münster, auf der anderen Seite Felix Koslowski mit dem SSC Palmberg. Das Duell gewann der SSC mit 3:2

Teun Buijs hatte den SSC in den Jahren 2012 und 2013 zum Gewinn des Doubles Meisterschaft und Pokal geführt. Felix Koslowski ist der amtierende Deutsche Meister. In der aktuellen Tabelle behauptet der SSC Platz 1, Münster ist nahe dran auf Platz 4.

Die Fans des SSC interessierte an diesem Abend vor allem, wie ihre Mannschaft die erste Saisonniederlage gegen den Dresdner SC weggesteckt hat. Felix Koslowski begann ohne Marie Schölzel in seiner Startsechs, wechselte im Verlauf des ersten Satzes aber fleißig aus. Nur Greta Szakmary blieb im ganzen Satz auf dem Feld. Zunächst war der SSC die spielbestimmende Mannschaft vor allem durch die hart geschlagenen Angriffe von Louisa Lippmann. Die Aufgaben der Mittelblockerin übernahm Beta Dumancic. Sie machte nach der Einwechselung gleich ihren ersten Punkt zum 9:6. Dann verließen den SSC jedoch Spritzigkeit und Genauigkeit. Das 15:15 markierte den Wendepunkt in diesem Satz. Annahmefehler und Unstimmigkeiten auf Seiten des SSC führten zum 15:18. Louisa Lippmann und Denise Hanke schafften zwar noch den Ausgleich (18:18), doch Münster war stark genug, den Satz erfolgreich zu beenden. Als es 19:24 stand nahm Felix Koslowski einen Doppelwechsel (Lippmann und Hanke raus) vor. Drei Satzbälle konnten verhindert werden, dann schlug der USC zum 22:25 ein. Erster Punkt für Münster.

Der zweite Satz nahm einen ähnlichen Verlauf. Der SSC lag lange in Führung (5:1, 12:7). Aber das reichte nicht, dem USC standzuhalten. Dem SSC unterliefen ungewöhnlich viele Annahmefehler. Münster konnte zum 18:18 ausgleichen. Der Zahn war gezogen, denn nun ging der USC in Front. Ein Aufschlagfehler des SSC produzierte das 22:24. Jelena Oluic verkürzte zwar noch auf 22:23, es folgte ein Aufschlagfehler und es stand 22:24. Münster machte den Sack zu und erkämpfte sich auch den zweiten Satz.

Nun musste der SSC liefern, um nicht unter die Räder zu kommen. In der Tat, je länger das Spiel dauerte, umso besser kam der SSC in Fahrt. Eine besondere Verantwortung in Satz Nr.3 übernahmen Mittelblockerin Marie Schölzel und Außenangreiferinn Jelena Oluic. Jelena führte den SSC mit dem 8:4 in die erste Technische Auszeit. Kaisa Alanko legte eine Aufschlagserie hin, da stand es 15:7. Teun Buijs nahm eine Auszeit, die den Rhythmus des SSC stören sollte. Doch der SSC war zu weit weg und zu clever, um sich in Gefahr bringen zu lassen.  Der Satz endete mit 25:18. Der Spielstand: 1:2.

Der SSC war wieder drin in seinem Element und dran am Gegner, der sich nur schwer beherrschen ließ. Im vierten Satz ging der SSC in Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Die Schwächen in den ersten beiden Sätzen schienen überwunden. Jennifer Geerties markierte das 15:12 und Luisa Lippmann traf zum ersten Satzball (24:15). Für Münster war der Satz verloren. Der Ausgleich wurde geschafft. Würde die Kraft im Tiebreak reichen? Erinnerungen an das Dresden-Spiel kamen auf. Diesmal jedoch behielt der SSC die Nerven und die Übersicht, legte mit 8:0 vor und siegte mit 15:9. Ein aufregendes Spiel ging zu Ende. Münster zeigte sich als ein starker Verfolger des Ligatrios SSC, Stuttgart und Dresden

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Louisa Lippmann (SSC) und Lisa Thomsen (USC)

ssc-intern [WS]


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