SSC für Pokalknüller gerüstet

17. Dezember 2005
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Von Martina Kasprzak

Seine Spielerinnen wollen die Sachsen noch einmal schlagen, wie schon vor zwei Wochen, als der SSC die Gäste nach einem packenden Bundesliga-Match mit 3:2 bezwang. Mit der tollen Unterstützung der Fans haben sich die Schweriner Volleyballerinnen vorgenommen, im letzten Spiel dieses Jahres noch einmal richtig Gas zu geben.

"Dresden wird nach der Niederlage noch motivierter sein. Sie wollen sicher Revanche", so Aleksandersen. Dadurch wird diese Partie für den Schweriner SC nicht einfacher, aber: "Wenn wir ins Finale wollen, dann müssen wir jeden Gegner schlagen."

Die beiden heutigen Kontrahenten kennen sich in- und auswendig. Beide Mannschaften wissen, wo die Stärken und Schwächen des anderen liegen. Einen Unterschied zwischen dem Tabellenzweiten Schwerin und dem Vierten gibt es nicht. Die Tagesform wird dieses Duell entscheiden. Eines verspricht Aleksandersen: "Das wird ein richtig packender Kampf." So wie vor zwei Wochen. Da sah es nach der 2:0-Satzführung für den SSC so aus, als ob die Gastgeberinnen durchmarschieren würden. Doch Dresden besann sich auf seine Stärken und es wurde ein hochdramatisches Spiel. Da kämpfte man auf beiden Seiten um jeden Ball – und diesen Einsatz werden die Fans sicher auch heute Abend wieder von den Akteurinnen erleben. Denn für alle gibt nur ein Ziel: das Finale im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen am 17. März.

Aber so weit ist es noch nicht. Jetzt muss erst einmal Dresden aus dem Weg geräumt werden. Mit Konzentration, Genauigkeit, Aggressivität und Spielwitz soll dies geschafft werden. Mit druckvollen Aufschlägen sollen die Dresdnerinnen um Mannschaftskapitän Jana Müller von Anfang an in die Knie gezwungen werden. Wenn die Annahme steht und der SSC sein erstes Tempospiel aufziehen kann, wird es für Dresden sicher schwer. Sollten aber die Gäste mit ihren Angriffen zum Zuge kommen, sollten die Schwerinerinnen im Block doch noch mehr zu packen als im Bundesliga-Duell vor zwei Wochen. "Um dieses Match zu gewinnen, müssen wir uns noch einen Schritt weiter steigern", so Aleksandersen, der seine Mannschaft bestens auf den Gegner und auf die eigenen Stärken eingeschworen hat. Der Pokal-Knüller kann steigen, der SSC ist gerüstet.

Weiter spielen im Viertelfinale: Suhl – Fischbek Hamburg; Leverkusen – Vilsbiburg; Emlichheim – Münster.


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