Das erste Spiel ist für den SSC ein Heimspiel und findet am 8. März in der Schweriner Palmberg Arena statt. Zuvor muss der Schweriner SC noch die letzten beiden Hinrundenspiele in der Bundesliga hinter sich bringen: gegen Köpenick am Mittwoch und gegen Wiesbaden am Sonnabend. Auf einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag im Parkcafé auf dem Gelände der Schweriner Sozius Pflege- und Betreuungsdienste umrissen die Teamleitung, der Cheftrainer und Spielerinnen den Schwierigkeitsgrad der zu meisternden Aufgaben.

Teamleitungschef Michael Evers formulierte den Anspruch: „Wir wollen ins europäische Finale kommen und hoffen, dass uns die Fans eine volle Halle bescheren.“ Schon jetzt könne von einer erfolgreichen Saison gesprochen werden, da der SSC im zweithöchsten europäischen Wettbewerb so weit vorgedrungen sei. Auf die Frage, wie stark er die türkische Mannschaft aus Istanbul einschätze, antwortete Chefcoach Felix Koslowski: „In dieser Phase des europäischen Wettbewerbs gibt es keine leichten Gegner mehr." Galatasaray sei eine solide aufgestellte Mannschaft mit einem starken ersten Sechser. Ihm und seiner Mannschaft liege Galatasaray mehr als die russische Mannschaft Dinamo Krasnodar, die im zweiten Halbfinale gegen Azeryol Baku spielen muss. Nach überwundenen gesundheitlichen Schwächen im Januar sei die Mannschaft voll an Deck, so dass ihm Wechseleien leichter fallen würden. Denise Hanke und Jennifer Geerties fühlen sich wie alle anderen auch wohl und freuen sich auf  das Halbfinale, wie sie erklärten. Denise, die zwei Spielzeiten in der Türkei verbrachte, kennt die Gepflogenheiten im türkischen Volleyball: „In die Halle in Istanbul passen über 5000 Leute rein. Die Halle ist brechend voll, wenn im Europapokal gespielt wird. Ich mag das sehr.“ Weil das erste Spiel ein Heimspiel sei, könne man sich aber weniger für das Rückspiel ausrechnen. Das sei schwieriger. Im Fokus von Trainer und Mannschaft bleiben dennoch die letzten beiden Spiele der Hinrunde in der Liga. Es gelte den zweiten Tabellenplatz mit allen Mitteln zu halten.

 

Foto: SSC