Vor allem die harten Aufschläge von Denise Hanke und Lousi Ziegler wurden von Hamburg schlecht pariert. So stand es schnell 10:3 für den SSC. Hamburgs Trainer Jean-Pierre Staelens musste bereits seine zweite Auszeit nehmen. Doch der Vorsprung des SSC wuchs auf 9 Punkte an: 12:3. Da aber kamen die Hamburgerinnen besser in Schwung und verkürzten auf 15:11. Lousi Ziegler schmetterte zum 16:11. Sie war auch an den folgenden Punktgewinnen beteiligt. Mit einem Ass stellte Janine Völker das Satzergebnis her: 25:17.

 

Im 2. Satz übernahm Hamburg die Führung. Beim 0:4 nahm SSC-Trainer Teun Buijs eine Auszeit. Hamburgs Vorsprung schmolz. Lucia Hatinova schaffte den Ausgleich zum 8:8. Als es dann 15:11 für den SSC stand, gingen Laola-Wellen durch die Arena. 1471 Zuschauer feuerten ihre Mannschaft an. Schließlich zeigte Denise Hanke am Ende des Satzes ihre ganze Aufschlagkunst und erzielte beim Stande von 20:12 drei Asse in Folge. Lousi vollendete zum 25:12.

 

Doch die Gäste aus Hamburg gaben sich nicht geschlagen. Sie forderten im 3. Satz ihr Leistungsvermögen erfolgreich ab. Zunächst lag Schwerin 3:0 vorn, aber zur 1. technischen Auszeit 7:8 hinten. Hatinova glich zwar noch zum 8:8 aus, aber danach übte Hamburg den größten Druck auf den Gegner aus und ging mit 6 Punkten Vorsprung in die 2. technische Auszeit. Kann der SSC das noch korrigieren? Den Versuch war es wert. So verkürzte der SSC sogar auf 23:24. Doch als der Ball vom Block des SSC ins Aus ging, war der Satzgewinn für Hamburg sicher. (23:25).

 

Im 4. Satz fand Schwerin zu seiner Anfangsstärke zurück und ließ den Hamburgerinnen keine Chance. 25:14 lautete das Satzergebnis.

 

Damit gewann der SSC das Nordduell 3:1. Beste Spielerinnen wurden: Denise Hanke (SSC) und Els Vandersteene (Aurubis).