SSC bestand schwere Prüfung gegen Aachen

14. November 2018
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Die Ladies in Black waren aus Aachen nach Schwerin gekommen, um zum ersten Mal in dieser Saison den Meister zu prüfen. Dass das Mittwoch-Spiel eine harte Nuss werden würde, hatte SSC-Chefcoach Felix Koslowski schon im Vorfeld der Begegnung vorhergesehen. Wie berechtigt das war, zeigte der Abend in der Schweriner Palmberg Arena.

Die Gäste aus Aachen erzeugten von Beginn an heftigen Druck. Dem konnte der SSC in weiten Teilen des Spiels nicht parieren. Der Spielstand von 6:12 veranlasste Koslowski zu seiner ersten Auszeit. Die Angriffe der Ladies waren aggressiver und präziser. Wenn  auf SSC-Seite geschlagen werden musste, wurde gezögert. Vor allem über Mckenzie Adams gingen viele Angriffe verloren. Sie bekam zur zweiten Technischen Auszeit eine kurze Ansprache des Co-Trainers. Als es 10:18 stand, nahm Felix Koslowski sie raus und brachte Greta  Szakmary. Die Ladies hielten den SSC aber auf Abstand. Der schönste und längste Spielzug in Satz Nr.1 führte zum 16:23 durch Jennifer Geerties. Hier blitzte die Abwehrkraft des SSC richtig auf. Aachen gönnte sich noch eine Auszeit beim Stande von 18:23. Der Endstand: 18:25.

Im zweiten Satz ging es enger zu, obwohl Aachen in Führung ging (1:4). Greta  Szakmary war es, die den SSC immer wieder heranführte, so beim 16:17-Anschlusstreffer, beim 22:23 und beim 23:24. Schließlich scheiterte der SSC an seinen eigenen Fehlern im Aufschlag und im Angriff. Die Wechsel, die Felix Koslowski vornahm, blieben ohne Wirkung. Die Gäste holten sich dank ihres konzentrierten Spiels auch diesen Satz (23:25).

Ein 0:3 in eigener Halle wäre für die Schweriner Mädels und ihre Fans ein schwerer Schlag. So legten sie sich im dritten Satz mehr ins Zeug. Vor allem in der Blockarbeit zeigten sich Fortschritte. Der Treffer zum 24:15 war nur ein Beispiel für das aufmerksame Spiel. Den letzten Satzpunkt schenkten die Gäste dem SSC mit einem Schlag ins Aus. 25:15 lautete dieses Satzende. Gäste-Trainerin Saskia van Hintum hatte ihre Mannschaft gut auf den Schweriner Gegner eingestellt. Auswärts etwas zu reißen, würde ihren Tabellenstand (2.Platz) gut bekommen. Schwerin blieb am Ball und sicherte sich den Satz mit 25:15.

Der Beginn des 4.Satzes verhieß nichts Gutes. Aachen lag zur ersten Technischen Auszeit mit 8:3 in Führung. Doch dann brachen die Gäste ein. Nach dem 5:11 punktete nur noch der SSC. Schließlich war der Ausgleich geschafft. Die Halle tobte. Jennifer Geerties brachte den SSC in Führung mit zwei Angriffspunkten (12:11 und 13:11). Dann ging es aufwärts. Das Spiel der Ladies dagegen war nicht mehr so druckvoll. 25:20 endete dieser Satz.

Dem Tiebreak drückten vor allem Jennifer Geerties in Aufschlag und Abwehr, Kimberly  Drewniok im Angriff und Mittelblockerin Lauren Barfield ihren Stempel auf. Barfields Blockabwehr führte zum 15:9-Sieg gegen eine gleichwertig aufspielende Mannschaft aus Aachen. Sie wird die kleine aber feine Mannschaft genannt, die das Zeug dazu hat, um den Titel mitzuspielen. Der SSC Palmberg Schwerin behält  die weiße Weste.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Jennifer Geerties (Gold), SSC, und Denise Imoudu (Silber), Aachen.

Während es Spieltags unterzeichnete der Geschäftsführer des SSC, Andreas Burkard eine Verlängerung des Sponsorings mit MV Werften. „Wir freuen uns Bekanntgeben zu dürfen, dass das Sponsoring Arrangement mit MV Werften weitergeführt wird“ so Andreas Burkard nach der Unterzeichnung.

ssc-intern [ws]


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