SSC auch im zweiten Finalspiel siegreich

25. April 2018
Neuigkeit teilen:

© EHFoto

Nach dem 3:2-Sieg in Stuttgart im ersten Finalspiel standen die Chancen für den SSC Palmberg Schwerin im zweiten Match am Mittwoch nicht schlecht. Der SSC spielte vor einer entfesselten heimischen Kulisse. Gab das den entscheidenden Schub zum Sieg? Stuttgart hatte Schlüsse aus dem ersten Spiel gezogen und sich gut vorbereitet auf dieses Auswärtsspiel.

Beide Mannschaften gingen von Beginn an in die Vollen. Jennifer Geerties servierte den ersten Ball. Es stand 1:0 für den SSC. Greta Szakmary erhöhte auf 5:2. Mit 8:4 ging es in die erste Technische Auszeit. Die Gäste aus Stuttgart hatten in der Anfangsphase des Satzes große Probleme mit der Annahme. Das besserte sich im Verlauf des Satzes. Doch vorerst musste Giannis Athanasopoulos eine Auszeit nehmen. Anlass war der SSC-Blockpunkt zum 12:7. Felix Koslowski rief zur Auszeit, nachdem Stuttgart zum 12:11 aufgeschlossen hatte. Drei  SSC-Fehler  waren die Ursache. Greta und Louisa Lippmann verschafften dem SSC wieder etwas Luft (15:12), doch die Gäste kamen dank ihrer kämpferischen Leistung zum Ausgleich 15:15. Schwerin übernahm danach das Zepter, konnte den Ausgleich zum 20:20 aber nicht verhindern. Ein Aufschlagfehler von Stuttgarts Diagonalangreiferin Nikoleta Perovic brachte Schwerin wieder in Front. Stuttgart nahm noch eine taktische Auszeit, konnte den Vorsprung des SSC dann nicht mehr wettmachen. Der Satz ging mit 25:22 an den SSC.

Satz zwei nahm zunächst einen guten Verlauf für Schwerin. Ein Ass von Louisa Lippmann führte zum 7:2. Doch zur zweiten Technischen Auszeit lag plötzlich Stuttgart vorn (15:16). Der gegnerische Block schien kaum überwindbar und der Spielfluss des SSC war  etwas gestört. So stand es 16:18, als Koslowski zur Auszeit rief. Die kurze Pause erzielte Wirkung. Jennifer Geerties schaffte den Ausgleich zum 20:20 nach dem aggressiven Aufschlag von Denise Hanke. Auch der Block des SSC  trug zum Satzerfolg bei. Schließlich schlug Jelena Oluic zum 25:21 ein. Schwerin führte nach Sätzen 2:0.

Im dritten Satz gaben sich die Gäste redlich Mühe, das Ergebnis aufzubessern.  Es ging  über weite Strecken eng zu. Beta Dumancic  sammelte in diesem Satz wichtige Punkte für den SSC. Immer wieder verhinderte der Block der Gäste ein Ausreißen des SSC. Annahmefehler stärkten  das Punktekonto der Gäste. Als es 24:24 stand, wechselte Felix Koslowski Martenne Bettendorf und Kaisa Alanko ein. Wieder so eine glückliche Hand des Chefcoaches, denn Martenne erreichte den 26:24-Siegtreffer.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Louisa Lippmann (SSC) und Mallory Grace McCage (Allianz Stuttgart)

ssc-intern [ws]


© MidiGrafie

© EHFoto

© MidiGrafie

Neuigkeit teilen: