Er spielt sonst beim ESV Turbine Greifswald und hat hier im Camp viel Neues erfahren. Ebenso Tom Langhans, der elfjährige Schüler aus Schwerin, dessen Mutter über das Internet auf das Volleyballcamp aufmerksam geworden ist. Nun freut er sich, im Camp viel dazugelernt und neue Freunde gefunden zu haben.

 

Bis zum Abschluss dieses 16. Jako-Camps des SSC am Sonnabend werde er noch ein anstrengendes Training aber auch viel Spaß haben. Beide sind das erste Mal dabei. Nicht so Maxi Stenschke aus Neubrandenburg, die gerade erst 18 geworden ist. Sie verbringt ein paar Tage Ferienzeit schon zum fünften Mal in diesem Camp. Die Gruppe, in der sie trainiert, wird von Landestrainer Marco Liefke betreut. „Ich lerne jedes Mal Neues hinzu und treffe neue Gesichter. Das Training ist hart, aber so gewinnt man Kondition.“ Sie spielt in der Jugendmannschaft des SC Neubrandenburg Volleyball und  ist Kapitän der 1. Damenmannschaft ihres Vereins.

 

Aus Bad Bederkesa bei Bremerhaven ist Jannis Jargow, 15 Jahre, angereist. „Mir macht das Camp viel Spaß, aber es ist auch ganz schön anstrengend. Die Trainer sind nett und machen mit uns gute Übungen.“ Seine Eltern haben beide Volleyball gespielt. Er selbst lernte die Grundtechniken des Volleyballs in der Schule kennen, fand aber in seiner Umgebung keinen Verein.

 

Tommy Mehlberg aus Rostock, 13 Jahre, ist zum dritten Mal im Schweriner Camp. Das Training macht ihm am meisten Spaß. Aber die Nachtruhe sei schon um 22 Uhr. Auch er stammt aus einer Volleyballfamilie. Sein Bruder spielt in der 1. Bundesliga beim CV Rottenburg. Der Athletiktrainer des SSC, Michael Döring und Nachwuchstrainer Dieter Melzer betreuen seine Gruppe, zu der auch Anne Kurze aus Neubrandenburg, 12 Jahre, gehört. „Das Stationstraining macht mir am meisten Spaß. Gerade war das Gewandtheitstraining dran. Ich finde es cool, dass das Gelernte auch gleich in den zahlreichen Übungen gefestigt wird.“ Ihre Schwester Laura lernt bereits am Schweriner Sportgymnasium Volleyball.

 

So nimmt eine erlebnisreiche Woche für 100 Mädchen und Jungen in den Altersgruppen 11 bis 19 ihren Lauf. Neben dem täglichen Training und den Wettkämpfen untereinander bot das Camp auch viele Freizeitaktivitäten an. Zum Abschlusstag am Sonnabend können sich die Eltern dann anschauen, was ihre Sprösslinge im Camp gelernt haben.

Für den alten Trainerfuchs Horst Holz ist es einfach „frappierend, mit welchem Interesse und in welcher Dynamik die Angebote des Camps angenommen und verinnerlicht werden. Er sei bei fast jedem Camp dabei gewesen und habe Respekt vor dem Einsatzwillen der volleyballbegeisterten Mädchen und Jungen. Sie seien ja ein solches großes Trainingspensum, wie in dieser einen Woche, nicht gewohnt.