Aber vielleicht war gerade das gekonnte Einwechselspiel der richtige Weg zum Erfolg. Denn so konnten sich die Volleyballerinnen aus Vilsbiburg nur schwer auf einzelne Spielerinnen einschießen. Sei es wie es ist: der Schweriner SC bleibt in der 1. Bundesliga der Frauen die einzig ungeschlagene Mannschaft. Sie hat bereits vier Zähler Vorsprung vor den Teams aus Vilsbiburg, Dresden und Wiesbaden. Entsprechend gut war die Stimmung auf der Rückfahrt im Mannschaftsbus. Am Mittwoch gegen 10.30 Uhr traf die Mannschaft wieder in Schwerin ein.

Für Co-Trainer Felix Koslowski und den Team-Manager André Wehnert hieß das erst einmal: “Ab unter die Dusche!“ Denn die zwölfstündige Rückfahrt in sitzender Schlafhaltung hatte ganz schön geschlaucht. Doch zuvor mussten sie ihre Eindrücke vom Spiel noch loswerden in der Geschäftsstelle des Volleyballverbandes. Viel zu sagen brauchten sie nicht, denn das Auswärtsspiel hatten Geschäftsführer Burkhard Wiebe und alle eingeladenen Volleyball-Enthusiasten in der VIP-Lounge der Schweriner Volleyballhalle per Internetfernsehen verfolgt. Seit dem 1. Oktober 2007 ist es möglich, Volleyballspiele der Bundesligen von Frauen und Männern live und in voller Länge über den Sportsender sportdigital.tv zu empfangen. Auch in der VIP-Lounge herrschte in den zweieinhalb Stunden Mitfiebern ausgelassene Stimmung.

Trainer Tore Aleksandersen ordnete für den Mittwoch erst einmal eine Trainingspause für seine erfolgreichen Spielerinnen an. Angreiferin Tina Gollan wird sie besonders brauchen, denn ihr Einsatz war in diesem Match aufgrund einer nicht ganz abgeklungenen Erkältung noch kurz vor Spielbeginn fraglich. Als sich dann auch noch Patricia Thormann abmeldete, musste Tina ran und Punkte sammeln für den SSC. Am Donnerstag herrscht wieder voller Trainingsbetrieb. Auf die Spielerinnen des SSC wartet das nächste Heimspiel gegen den USC Münster am 2. Dezember, 14.30 Uhr, in der Volleyballhalle am Lambrechtsgrund. Mit diesem und dem letzten Spiel in der Vorrunde gegen den Köpenicker SC am 7. Dezember wollen die Schwerinerinnen in der ersten Saisonhälfte ungeschlagen bleiben.

(Bericht: Wolfgang Schmidt, Pressewart Volleyballverband MV)