Sieg in Stuttgart – Platz 1 verpasst

15. März 2019
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Der SSC Palmberg Schwerin gewinnt das mit Spannung erwartete Spitzenspiel in Stuttgart mit einer Energieleistung im Tiebreak mit 3:2, verpasst jedoch durch eine Schwächephase am Ende des vierten Satzes den erhofften 3-Punkte-Erfolg und damit, die Spitze der Hauptrundentabelle zu übernehmen.

Den ersten Satz verschlief das Team von Coach Koslowski vollkommen, Probleme in der Annahme und speziell im Angriff über Position 4, zudem ungewöhnlich viel Konfusion in der Abwehr machten es den Gastgeberinnen leicht, den ersten Satz im Schnelldurchgang zu gewinnen. Lediglich 6 Punkte gelangen dem SSC im Angriff, das 16:25 sprach eine deutliche Sprache.

Ein Wechsel im Zuspiel und mehrere doch etwas lautere Ansprachen in den Auszeiten brachten uns aber im zweiten Satz zurück ins Spiel. Die Annahme stand jetzt bombensicher und so konnte Britt Bongaerts das in dieser Saison bisher so erfolgreiche Tempospiel aufziehen. Somit wurde es nun das erwartet enge Spiel mit vielen starken Abwehraktionen auf beiden Seiten. Auf Seiten der Gastgeber war Diagonalspielerin Rivers kaum zu stoppen, doch beim Stand von 23:23 war es Kapitän Jennifer Geerties, die die entscheidenden Punkte zum Satzausgleich erzielte.

Der dritte Satz sah die Gäste ständig in Front, auch weil man endlich Rivers besser kontrollierte, Stuttgart konnte zwar von 23:18 noch auf 24:22 verkürzen, McKenzie Adams machte den Sack zu. Nun schien es, dass der Pokalsieger das Spiel endlich wie gewünscht im Griff hatte, aus einem 9:9 machte man mit einem kleinen Zwischenspurt ein 13:10, später gar ein 20:14. Der Sieg schien zum Greifen nah, Stuttgart brachte die erfahrene Renata Sandor für Poll und plötzlich riss der Faden speziell im Angriff, Stuttgart holte Punkt für Punkt auf. Auch im Zuspiel gab es nun einige technische Probleme, das nutzte Stuttgart zum Satzausgleich. Der völlig unnötige Satzverlust hatte Spuren hinterlassen. Angepeitscht vom enthusiastischen Publikum dreht Stuttgart einen 2:4 Rückstand im Tiebreak zum 6:4, und schien beim 11:9 auf der Siegerstraße. Doch der SSC fightete unermüdlich weiter. Speziell im Block hatte nun Lauren Barfield ihren großen Auftritt mit gleich 3 Blockpunkten, zwei Angriffsfehler der Gastgeberinnen brachten den SSC mit 13:11 in Front, Adams war es dann vorbehalten den entscheidenden Punkt zum Sieg zu erzielen.

Bleibt zu konstatieren, dass wir mit einer sicherlich nicht überragenden Leistung in Stuttgart gewonnen haben, was uns viel Selbstvertrauen für die Playoffs geben sollte. Gerade die starke Mannschaftsleistung, die uns im Tiebreak nochmal zurückgebracht hat, macht uns stolz auf das Erreichte, auch wenn etwas Traurigkeit aufgrund des noch verlorenen vierten Satzes immer noch mitschwingt.

ssc-intern [OG]


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