Sensationeller Heimsieg des SSC in der Königsklasse

18. Dezember 2018
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Das erste Heimspiel in der aktuellen Champions League – wie würde es ausgehen? Vielleicht eine Weihnachtsüberraschung? Der SSC Palmberg Schwerin als Tabellenerster der Bundesliga hatte ja schon eine Serie von Siegen hinter sich in dieser Saison. Nur das erste Spiel in der Champions League gegen LKS Lodz ging verloren. Es zeigte, dass die Königsklasse ein anderes Kaliber ist. Darauf hat Chefcoach Felix Koslowski im Vorfeld dieses Spiels am Dienstagabend in der Palmberg Arena mehrfach aufmerksam gemacht. Beizukommen sei den italienischen Gästen durch einen extrem guten Aufschlag und ein aggressives Angriffsspiel. Man müsse über sich hinauswachsen, wenn man diesen Top-Favoriten etwas anhaben will.
Felix Koslowski startete mit Anna Pogany, Jennifer Geerties, Kimberly Drewniok, Denise Hanke, Lauren Barfield und Mckenzie Adams in den ersten Satz. Dieser nahm außergewöhnlich viel Zeit in Anspruch bis es am Ende 36:34 für Schwerin stand. Wer hätte das gedacht. Es war das Resultat eines unglaublich spannenden Kampfes. Nicht alles lief gut für den SSC beim Aufschlag. Bis zum 11:12 wurden fünf Aufschlagfehler zugelassen. Dafür bewies der SSC einmal mehr seine Angriffsstärke. Und in der Abwehr wurde so manches Glanzstück vollbracht. Das Publikum geriet in Extase. Um jeden Ball wurde verbissen gekämpft. Qualitative Unterschiede zwischen beiden Teams waren nicht auszumachen. Niemals in diesem Satz betrug der Rückstand mehr als ein bis zwei Punkte. Jennifer Geerties ,Mckenzie Adams, Kimberly Drewniok und Tessa Polder sorgten immer wieder für den Ausgleich. Je länger der Satz dauerte, um so mehr wuchs bei der Mannschaft und bei den Fans die Zuversicht, hier in der Höhle des Löwen gegen einen Löwen in der Champions League gewinnen zu können. Als der erste Satz geschafft war, tobte die Halle.
Doch es sollte noch wilder werden in der Arena. Denn im zweiten Satz bekam der SSC auch seinen Aufschlag in den Griff. Zunächst gingen die Gäste in Führung und bauten sie aus zum 1:4. Schwerin glich zum 7:7 aus und übernahm das Zepter. Drewniok und Barfield vergrößerten das Punktekonto des SSC. Beim Stande von 15:9 rief Gästetrainer Daniele Santarellei zur Auszeit. Das Wunder nahm seinen Lauf. Der italienische Meister war geschockt, als der SSC zum 25:19 einschlug.
Im dritten Satz versuchten die Italienerinnen verbissen, das Ruder zu übernehmen. 14:18 lag der SSC bereits hinten, da entfachte sich der sprichwörtliche Kampfgeist des SSC-Teams. Kimberly Drewniok führte den SSC wieder heran zum 16:18 und Denise Hanke besorgte die Führung zum 22:21. Kimberly und Tessa Polder legten nach zum 25:22. Eine kaum für möglich gehaltene Leistung war vollbracht, die Weihnachtsüberraschung gelungen.

ssc-intern [ws]


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