Die Enttäuschung ist groß

Es war das erwartet knappe Spiel, das Aufeinandertreffen von Meister Stuttgart und Pokalsieger Schwerin im Halbfinale des DVV-Pokal. Natürlich besteht immer die Möglichkeit in der Stuttgarter Scharrena zu verlieren, dennoch war das an diesem Abend eigentlich unnötig, scheiterte man letztendlich an eigenen Unzulänglichkeiten und einer wie bereits im letzten Spiel in der Playoff-Finalserie spielentscheidenden Krystal Rivers.

Der SSC startete exzellent in den ersten Satz (7:1) weil man im Aufschlag viel Wirkung erzielte, sodass auf Stuttgarter Seite kaum Spielfluss zustande kam. Im Gegensatz dazu stand die Schweriner Annahme bombensicher und so konnte Britt Bongaerts die Angreifer fast nach Belieben einsetzen. Achtzehn Angriffspunkte auf Schweriner Seite standen zum Satzende lediglich neun auf der Habenseite des Meisters, der erste Satz wurde eine klare Sache für Schwerin.

2019-12-12T17:06:55+01:0012. Dezember 2019|

Gipfeltreffen im Halbfinale

Das die Glücksgöttin Fortuna in den letzten Jahren wenig Sympathie für den SSC Palmberg Schwerin bei den Auslosungen im DVV-Pokal hatte, ist hinlänglich bekannt. Nun kommt es bereits im Halbfinale zum Aufeinander treffen der zwei besten deutschen Mannschaften der letzten Jahre. Für unser Team bereits das dritte Auswärtsspiel innerhalb einer Woche nach den erfolgreichen Auftritten in Sliedrecht und Wiesbaden. Dennoch nehmen wir auf unserer #missiontitelverteidigung gerne diese Herausforderungen an, und werden am Mittwoch in der Stuttgarter Scharrena im zu erwartenden Topspiel alles in die Waagschale zu werfen, um auch in dieser Saison das Highlight in Mannheim zu erreichen. Unser Gegner Stuttgart hat mit der Neuverpflichtung von Ainise Havili mehr Qualität im Zuspiel generiert, und zuletzt speziell mit dem Sieg gegen Novara auch international für Aufmerksamkeit gesorgt. Auch in der Bundesliga gab man sich wie auch der SSC bis auf das Heimspiel gegen Aachen keine Blöße und rangiert in der aktuellen Tabelle mit einem Punkt Vorsprung auf dem Spitzenplatz. Wie bereits im Vorjahr wichtigste Spielerin ist Krystal Rivers, die der Punktegarant für den Meister ist. Aber dass wir ihre Durchschlagskraft durchaus eindämmen können, haben wir bereits im Supercup gezeigt. Letztendlich wird es ein Spiel auf Augenhöhe sein, bei dem Stuttgart aufgrund des Heimvorteils leicht favorisiert ist. Dennoch ist unser Team bis in die Haarspitzen motiviert, um das Pokalfinale zu erreichen.

2019-12-09T09:27:01+01:009. Dezember 2019|

Hohe Hürde in Potsdam gemeistert

Der SSC Palmberg steht im Halbfinale des DVV-Pokals, in einem verbissen geführten Spiel auf hohem Niveau besiegt unser Team den SC Potsdam mit 3:1. Bereits zum dritten Mal in den letzten 4 Jahren war die schmucke MBS-Arena in Potsdam ein gutes Pflaster für unser Pokalspiel, mit 300 Schweriner Fans im Rücken war dies zumindest akustisch ein Heimspiel. Der Gastgeber, stark in die aktuelle Bundesliga-Saison gestartet, startete furios in den ersten Satz, führte zur ersten technischen Auszeit bereits mit 8:4. Potsdam hielt diese Führung bis zum 19:15, auch weil der SSC wie bereits in Dresden zunächst wieder Probleme mit dem Aufschlag hatte (6 Fehler im ersten Satz). Doch unser Team behielt die Ruhe, Potsdam machte nun einige Fehler im Angriff, Adams stellt mit starken Abschlüssen den Ausgleich her. Der Gastgeber hatte nun nicht mehr viel entgegenzusetzen, Lauren Barfield machte den Satzgewinn perfekt. Gleiches Spiel im zweiten Satz, unser Team musste zunächst wieder einem Rückstand hinterherrennen, hatte aber beim 9:9 den Ausgleich hergestellt. Nun folgte die wohl qualitativ beste Phase in einem Spiel auf Augenhöhe. Der SSC konnte sich von 15:15 auf 18:15 absetzen, und brachte diesen Vorsprung über die Ziellinie. Auch im dritten Satz schenkten sich beide Kontrahenten nichts, nach einem 10:11 lief beim Gast nichts mehr zusammen, vor allem der bis dahin gut funktionierende Angriff scheiterte gleich 6x am Potsdamer Block. Der Satzendstand von 13:25 ließ arges befürchten. Doch nun zeigte sich die Qualität des Kaders, der den Satz einfach abhakte und schnell wieder im Spiel war. Speziell in der Abwehr wurden nun viele Bälle ausgegraben, und auch im Aufschlag wurde mehr Druck auf die Potsdamer Abwehr ausgeübt. Zwei Blocks brachten die 15:13-Führung, diesen Rückstand konnten die Gastgeberinnen nicht mehr aufholen, ein Angriffsfehler von Escamilla brachte den hart erkämpften Sieg. Wie bereits in den letzten Jahren erfahren, war uns im Anschluss die Glücksfee wieder einmal nicht hold, mit einem Auswärtsspiel in Stuttgart gab es bei der Auslosung wohl das Schwerstmögliche Los fürs Halbfinale. Aber wir sehen das Sportlich, wer den Pokal holen will, muss jeden Gegner schlagen.

2019-11-26T10:15:10+01:0025. November 2019|

„Do or die in Potsdam – das wird echt spannend!“

Denise, nach Deiner langen Verletzung am Oberschenkel bei der EM im Sommer hast Du kürzlich gegen Münster zum ersten Mal in dieser Saison durchgespielt, am Mittwoch in Dresden wieder nicht – muss man sich Sorgen machen, dass doch nicht alles in Ordnung ist? Nein, es ist alles gut, ich trainiere voll mit und das Bein ist echt wieder ok. Münster war der richtige Zeitpunkt, zu riskieren, mal wieder durchzuspielen und für mich auch wichtig, um nicht zu sehr zurückzufallen und nicht den Anschluss ans Team zu verlieren. Länger hätte ich wirklich nicht ausfallen wollen. Aber wer am Ende spielt, wird situationsbedingt für jedes Spiel neu entschieden, das wissen wir vorher auch nicht.

2019-11-22T12:24:38+01:0022. November 2019|

Mission Titelverteidigung startet gegen Wiesbaden

Im Achtelfinale des DVV-Pokals startet der Titelverteidiger SSC Palmberg Schwerin am Samstag im gegen den VC Wiesbaden. Es ist kein Geheimnis, dass uns das Team aus der hessischen Landeshauptstadt in den letzten Jahren doch einige Male bezwungen hat, schon so etwas wie der Angstgegner unserer Mannschaft ist. Das letzte Aufeinandertreffen im Frühjahr gewann Wiesbaden in der PALMBERG ARENA mit 3:1 und erreichte damit den kaum noch erwarteten Playoff-Platz.

2019-11-01T15:45:18+01:001. November 2019|
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