Mit 7:8 ging es in die erste Technische Auszeit. Der SSC konnte den Widerstand der jungen Mannschaft von Kieldrecht nicht brechen. Asterix legte vor zum  8:10 und Lousi Ziegler brachte den SSC wieder heran (9:10). Ein Schweriner Block führte  zum  Ausgleich. Zur zweiten TA lag Schwerin mit 16:14 vorn. Nun begann sich das Blatt in diesem Satz zu wenden. Der SSC erhöhte das Tempo über Lonneke Sloetjes mit der Nr. 5. Sie machte am Ende des Satzes die Punkte 22,23 und 24. Schließlich führte der Aufschlag von Lousi Ziegler zum 25:21 Endstand. In Angriff und Abwehr zeigten sich die Mädels von Felix Koslowski erstaunlich kreativ. Auch der Block war für die Gäste nur schwer zu überwinden.

 

Kämpferisch ging das SSC-Team auch in den zweiten Satz, geriet aber mehrfach in einen Zwei-Punkte-Rückstand, so beim 6:8. Mit vereinten Kräften wurde um den Ausgleich gekämpft. Und das gelang: 8:8. Lousi hielt die Gäste auf Abstand mit dem 10:8 und dem 12:10. Das waren zwei entscheidende Szenen in diesem Satz. Veronika Hroncekova konnte mit dem 14:10 ebenfalls zum guten Satzverlauf beisteuern. Beim Stande von 18:12 wechselte Felix Koslowski Stefanie Golla für Lousi Ziegler ein. Im Vorwärtsgang ging es weiter:21:13, 23:15 und 25:15. Auf belgischer Seite lief kaum noch etwas.

 

So konnten die SSC-Spielerinnen entspannt in die Pause und in den dritten Durchgang gehen. Alle Zeichen standen auf Sieg des SSC in diesem Achtelfinal-Match des Challenge Cups. Doch die Gäste wollten nicht ohne einen Satzgewinn nach Hause fahren. Sie brachten den SSC stark in Bedrängnis, da es in der Schweriner Abwehr nicht mehr so ordentlich lief. 3:8 war der Stand zur ersten TA. Wenig später hieß es 5:12. Wann ging der Ruck endlich durch die Reihen des SSC? Es wurde langsam eng. Zur zweiten TA führte Asterix bereits mit 16:8. Danach machte Schwerin vier Punkte am Stück. Asterix-Trainer Gert Vande Broek durchbrach den Lauf mit einer Auszeit. Seine Mädels ließen nicht locker trotz leichten Punktgewinns des SSC. Sie führten 21:15, kurze Zeit später 23:16. Der Kampf der Gäste hatte sich gelohnt. Schwerin wehrte zwar noch fünf Satzbälle ab, doch dieser Satz gehörte Kieldrecht mit 25:22.

 

Der Volleyballabend verlängerte sich für die 1035 Zuschauer durch den vierten Satz. Kieldrecht servierte, Schwerin ging in Führung und baute diese zum 3:1 aus. Zur ersten TA stand es jedoch nur 8:7. Asterix blieb auf Augenhöhe vor allem mit der Diagonalangreiferin Kaja Grobelna. Unterstützt vom Publikum mobilisierte der SSC neue Kräfte. Abwehr und Angriff passten besser zusammen. Veronika  Hroncekova fand mehrfach die Lücke im Asterixer System und brachte den SSC 21:18 in Führung. Doch eine Unaufmerksamkeit des SSC verschaffte Asterix den Ausgleich zum 21:21. Zwei Blockpunkte brachten Schwerin wieder in Führung. Diese hielt bis zum Schluss: 25:23. Der Schweriner SC hat das Viertelfinale im Challenge Cup erreicht.

 

Fotos: SSC/Dietmar Albrecht