Schweriner SC im Halbfinale des DVV-Pokals

28. November 2012
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Erneut erwies sich der SSC im Vereinsduell als die stärkere Kraft. Nach 77. Spielminuten bezwang der SSC den DSC 3:0 im Viertelfinale Trainer Teun Buijs hatte sein Gewinner-Team Lisa Thomsen, Lucia Hatinova Lousi Souza Ziegler, Denise Hanke Anja Brandt und Janine Völker aufs Feld gebracht.

 

Den ersten Ball servierte Dresden. Dieser ging ins Aus. Schwerin führte 1:0. Das 4:1 durch Lousi hatte nicht lange Bestand. Die Annahme des SSC geriet ins Wackeln. Dresden glich zum 4:4 aus und übernahm die Führung. Teun Buijs nahm eine Auszeit. Fortan lief es besser. Beim Stande von 8:9 war Dresden in diesem Satz das letzte Mal in Führung. Lousi Ziegler verwandelte zum 25:20 und damit zum Satzgewinn.

 

Der 2. Satz erinnerte stark an die Aufschlagserie von Denise Hanke im letzten Champions League Spiel gegen Urbino aus Italien. Mit ihren harten Aufschlägen brachte sie auch in diesem Spiel den SSC schnell in Führung, die bis zum 10:3 ausgebaut werden konnte. Die Annahme von Dresden geriet schwer unter Beschuss. Sie war die schwächste Stelle im Spielder Gäste. Zum Schluss des Satzes leistete sich Schwerin unnötige Punktverluste, so dass Dresden bis zum 24:19 herankommen konnte. Wieder war es Lousi, die den letzten Punkt in diesem Satz für den SSC machte.

 

Viele der 1425 Zuschauer glaubten, dass Dresden noch einmal kommen und dem SSC schwer zu schaffen machen würde. Doch das blieb aus. Schwerin nutzte alle seine Mittel (Annahme, Abwehr, Angriffe), um Dresden aus dem Pokalrennen zu werfen und sich selbst für die nächste Runde zu qualifizieren. Ohrenbetäubender Lärm und zahlreiche Laola-Wellen begleiteten den Kampf der Schweriner Mädels. Der Weg nach Halle Westfalen wurde für den SSC und seine Fans ein wenig kürzer.

 

Bericht: Wolfgang Schmidt für den Schweriner SC

 

Ergebnisse DVV-Pokal ¼-Finalspiele:

 

Aachen – Wiesbaden 2:3 (19-25; 25-22; 12-25; 26-24; 11-15)

Schwerin – Dresden 3:0 25-20; 25-19; 25-15)
Köpenick – Vilsbiburg 0:3 (23-25; 17-25; 10-25)
Münster – Stuttgart 0:3 (23-25; 27-29; 24-26)
 


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