Schweriner SC im Halbfinale des CEV Cups

25. Februar 2016
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Viele Hoffnungen hatten sich mit diesem Rückspiel verknüpft. Der Schweriner SC war durch den 3:0-Hinspielerfolg gegen den CS Volei Alba Blaj kurz davor, das Halbfinale im CEV Cup zu erreichen. Zum anderen war der SSC die einzige noch im europäischen Wettbewerb verbliebene deutsche Mannschaft. Dresden (Champions League) Stuttgart (CEV Cup) und Wiesbaden (Challenge Cup) waren bis zu diesem Zeitpunkt ausgeschieden. Der Schweriner SC erfüllte die Erwartungen seiner Fans.

Dabei sah es am Anfang des ersten Satzes ganz nach einer starken Gegenwehr der Gäste aus Rumänien aus. Sie holten sich den ersten Punkt und ließen den SSC nicht entkommen. Besonderen Applaus gab es in der Arena nach einem langen Ballwechsel, der zum 3:2 für den SSC führte. Das 8:6 für den SSC besorgte Souza Ziegler. Ihr Aufschlagfehler brachte Blaj wieder heran. Aber nach dem 10:7 durch Souza war es vorbei mit der Widerstandskraft der Gäste. Tabitha Love, Jennifer Geerties, Denise Hanke, Anja Brandt und Veronika Hroncekova legten noch eins drauf und stürzten Blaj in die Tiefe. Da konnte sich der SSC sogar mehrere Aufschlagfehler leisten. Souza schlug zum 18:11 ein. Sie überzeugte im gesamten Spiel, ebenso Tabitha, die das 25:17 herbei führte.

 Im zweiten Satz übernahm der SSC die Führung und die Kontrolle über das Spiel. Annahme, Zuspiel und Angriff stimmten überein. Zu dem verdarb der Schweriner Block den Gästen die Spiellaune, so beim 15:8 für Schwerin. Schwer zu nehmen waren die präzisen Aufschläge des SSC. Mehrfach verschätzten sich die Gäste bei der Ballannahme. Am Ende stand es 25:13 und damit 2:0 für den SSC. Das reichte, um in das Halbfinale des CEV Cups vorzudringen.

Jetzt herrschte Partystimmung in der Schweriner Palmberg Arena und das über den ganzen dritten Satz hinweg. Felix Koslowski wechselte fleißig durch, so dass alle Spielerinnen ihren Anteil am Erfolg bekamen. Marie Schölzel machte ihren ersten Punkt zum 9:2 und legte auch das 11:4 vor. Die Gäste zeigten sich in dieser Phase im Angriff leicht verbessert, konnten aber den SSC zu keiner Zeit in Gefahr bringen. Alles jubelte und applaudierte, als der dritte Satzball zu Boden ging und Schwerin mit 25:16 den Satz beendete.


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