Im ersten Satz gingen die Schweriner in Führung und gaben diese bis zum Ende des Satzes nicht ab. Der zweite Satz entwickelte sich fast wie der Erste.
16:9 stand es in den beiden Sätzen zur technischen Auszeit für Schwerin. Im dritten Satz eilten die Schweriner Frauen zunächst dem leichten Vorsprung der Hamburger hinterher bis zum Stand von 7:6 für Schwerin. Dann spielten die Außemangreiferinnen Julia Retzlaff, Anzhela Kryvarot und Tina Gollan ihre Stärken voll aus und überrannten quasi die Hamburger Abwehr. Hamburgs Trainer Helmut von Soosten wertete das Spiel als bisher schlechteste in der laufenden Saison für sein Mannschaft. Schwerins Coach Tore Aleksandersen war dagegen voll des Lobes über seine Mannschaft, die sich mannschaftlich geschlossen zeigte und den verdienten Sieg errang. Für alle erfreulich: die lange verletzte Außenangreiferin Julia Retzlaff spielte sich fast in ihre alte Form zurück.
Im Anschluss an das Spiel wurde die Frauen-Mannschaft des Schweriner SC in einer Sportlerumfrage der Schweriner Volkszeitung als beste Mannschaft des Jahres ausgezeichnet. Mit 10 Zählern rangierten die Volleyballerinnen vor den Fußballern de FC Hansa Rostock.

SSC-Wolfgang Schmidt