Doch ein weiteres Mal unterstrich die Mannschaft des SSC ihre Geschlossenheit und Stärke. Gleich im 1. Satz ging es hart zur Sache. Schwerin vereitelte den Aufschlag von Köpenick und ging 1:0 in Führung. Als Denise Hanke dann servierte, stand es am Ende 5:1. Die Gäste waren um den Ausgleich bemüht und kamen bis zum 7:6 wieder heran. Danach setzte sich der SSC ab. 16:11, 20:12 und 25:13 waren die Stationen zum Satzgewinn. Quinta Steenbergen verwandelte den 1. Satzball. Sie war es auch, die den 2. Satz mit dem gleichen Ergebnis (25:13) nach Hause brachte. Der Satz war früh entschieden. Mit 8:3 zur 1. technischen Auszeit hatte sich Schwerin einen satten Vorsprung erarbeitet. Da konnten die Gäste nicht mehr gegenhalten. Der Trainer Gil Ferrer Cutino meinte am Ende des Spiels, sein Team habe gegen die beste Mannschaft von Deutschland gespielt, die sich durch eine hohe Disziplin im Spiel auszeichnet. Das sah auf Schweriner Seite aber zu Anfang des 3. Satzes gar nicht so aus. Da war im Zusammenspiel, in der Annahme und im Zuspiel einiges durcheinander geraten. Die Mädels des KSC bekamen das schnell mit und verstärkten ihre Angriffe.9:15 lag Schwerin bereits zurück. Es wurde Zeit zur Aufholjagd. Endlich dann der Ausgleich zum 17:17. Durch Lisa Thomsen ging der SSC in diesem Satz erstmals in Führung (18:17). Köpenick nahm noch eine Auszeit. Die Aufschläge von Denise hielten Köpenick auf Abstand. So ging der Satz 25:21 an Schwerin. Als beste Spielerinnen wurden geehrt: Denise Hanke (SSC) und Ilona Dröger (KSC)