Sie sahen einen furiosen Start ihrer Mannschaft. Beim 6:1 für den SSC nahm Gästetrainer Alexander Waibl die erste Auszeit. Schwerin erhöhte weiter auf 10:1. Dresden schlug mehrere Bälle ins Aus und war auch in der Annahme nicht sehr sicher. Die Abstände verringerten sich nur kurzzeitig .Mit 21:10 war dem SSC der Satz nicht mehr zu nehmen. Denise Hanke servierte den ersten Satzball (24:15). Dresden wehrte ab. Den zweiten Satzball verwandelte Anja Brandt zum 25:15 für den SSC.

 

So sollte es aber nicht weiter gehen. Dresden erhöhte im 2. Satz das Tempo und seine Durchschlagskraft. Schwerin leistete sich zu viele Annahmefehler. Beim Rückstand von 13:21 nahm Teun Buijs eine Auszeit. Zu spät allerdings. Dresden machte den Sack mit 25:17 zu. Der Spielstand: 1:1.

 

Der 3. Satz wurde fast zum Spiegelbild des 1. Satzes. Zur 1. technischen Auszeit führte Schwerin mit 8:4. Die Einwechselung von Laetitia Bassoko machte sich bezahlt. Nach der 2. TA (16:9) gelang den Gästen nicht mehr viel. Den 2.Satzball verwandelte Lousi Ziegler zum 25:15.

 

Im 4. Satz übernahm Dresden die Führung, nach dem Lousi den Ball ins Aus gesetzt hatte. Ihr folgte mit dem selben Fehler Lucia Hatinova. Dresden lag 3:0 vorn. Mit dem Rückstand von 7:16 ging der SSC in die 2. technische Auszeit Dann aber machten Denise Hanke und Co Boden gut und der DSC nahm eine Auszeit Schwerin konnte die Gäste jedoch nicht mehr gefährden. Sie gewannen den Satz mit 25:20.

 

Jetzt mussten die Mädels von Teun Buijs noch einmal Vollgas geben, um zu retten, was noch zu retten war. Und sie taten es auch. Die ganze Dramatik des Spiels erreichte im Tiebreak ihren Höhepunkt. Zum Seitenwechsel stand es 8:4 für die Gäste aus Dresden. Schon schien das Spiel für den SSC verloren. Aber mit einer unglaublichen Konzentration drehten die Mädels den Spieß um und kamen nach Denise Hankes Aufschlag zum 10:10-Ausgleich. Dann lag Dresden wieder vorn und Schwerin glich aus: 13:13. Anja Brandt servierte und erzielte das 14:13. Auch der letzte entscheidende Punkt ging an Schwerin. Das Spiel war gewonnen und die Begeisterung der Zuschauer kannte keine Grenzen

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Beste Spielerinnen wurden: Lisa Thomsen (SSC) und Martina Utla (DSC).