Dank einer guten Jugendarbeit behauptete sich der Verein bis heute in der höchsten deutschen Spielklasse. Aus dieser Arbeit ist auch Saskia Hippe hervorgegangen, die ab dieser Saison für den Schweriner SC angreift. Im Berliner Verein hat vor Saisonbeginn ebenfalls eine gewaltige Umstrukturierung stattgefunden. Aus der Mannschaft des Vorjahres sind nur noch Jessica Göppner und Pia Riedel übrig geblieben. Ein verjüngtes Team unter der Leitung des neuen Trainers Benedikt Frank (zuvor beim Zweitligisten SV Lohhof) hat den Kampf um das Erreichen der Play-off-Plätze aufgenommen. Die älteste Spielerin ist die 25-jährige Mittelblockerin Hanne Hogen Aas aus Norwegen. Sie spielte in der Saison 2011/12 für den Schweriner SC. Zwei Erstligaspiele liegen hinter den Berlinerinnen. Vor allem der Heimsieg gegen Aurubis Hamburg (3:0) stärkte das Selbstvertrauen des jungen Teams und sorgte für eine euphorische Stimmung auf den Zuschauerrängen in der Hämmerlinghalle. Die Begegnung am Sonnabend ist für Köpenick erst die dritte in dieser Saison. Der Schweriner SC tritt innerhalb von 17 Tagen zu seinem sechsten Spiel (einschließlich Champions League) an. Köpenick war für den SSC schon immer ein Gegner, der nicht unterschätzt werden darf. Schon dreimal zog der SSC dort den Kürzeren. Wenngleich der Saisonstart für den SSC nicht so gut lief, gibt es keinen Grund, an der Leistungsfähigkeit und am Leistungswillen des Meisters und Pokalverteidigers zu zweifeln. Stück für Stück arbeitete sich das neue und ebenfalls stark verjüngte Team mit Chefcoach Felix Koslowski nach vorn. Diese Entwicklung konnte man beim Bundesligaspiel gegen Wiesbaden (3:0) und im Champions-League-Kampf gegen den Top-Favoriten Eczacibasi Istanbul gut beobachten. Mit der gewonnenen Erfahrung und einer geschlossenen mannschaftlichen Spielweise könnte es den Schweriner Mädels in Berlin gelingen, weitere Punkte in der Bundesliga einzufahren.