Der ukrainische Gegner  schaffte durch den Golden Set im Spiel gegen LP Kangasala aus Finnland den Einzug ins Viertelfinale. Seit 2011 spielt der fünfmalige ukrainische Meister und Pokalsieger im prestigeträchtigen europäischen Wettbewerb. Auch in der laufenden ukrainischen Superleague der Frauen, in der acht Mannschaften vertreten sind, gibt Khimik den Ton an. Das Team aus Odessa liegt nach 16 Spielen (14 Siege, zwei Niederlagen) auf Platz 1 der Tabelle.

Im Angriff ragen Anastasiia Chernukha und Tetyana Kozlova heraus. In der CEV-Statistik dieser Saison wird Anastasiia mit bisher erreichten 126 Punkten als beste Angreiferin geführt. Sie formulierte stellvertretend für ihr Team ein klares und anspruchsvolles Saisonziel: „Wir wollen den Pokal gewinnen, aber wir verstehen, dass der Weg zu solch großem Erfolg ein langer und schwieriger ist.“ Fast das gesamte Aufgebot des Trainers Sergei Holotov besteht aus ukrainischen Spielerinnen. Nur Mina Tomic aus Serbien bildet die Ausnahme.

 

Der Schweriner SC reist per Flieger von Berlin über Wien in die ukrainische Schwarzmeerstadt mit der berühmten, 192 Stufen zählenden Potemkinschen Treppe. Dort herrschen gegenwärtig Temperaturen  um die fünf Grad minus. Aber viel Zeit zum Treppensteigen wird den Mädels um Trainer Felix Koslowski nach dem Spiel nicht bleiben. Denn es geht sofort auf demselben Weg zurück und von Berlin direkt nach Dresden, denn am Sonnabend steht das nächste Bundesligamatch gegen den Dresdner SC in der Elbmetropole an.

 

Fotos: EH Foto, MidiGrafie