Lange wurde über eine erneute Teilnahme am höchsten Clubwettbewerb in Europa

diskutiert, aber nach Rücksprache mit der Stadt, dem Land sowie Partnern aus der Wirtschaft konnten die bis zum 4. Mai bei der CEV in Luxemburg einzureichenden Unterlagen ausgefüllt werden. Noch gibt es ein Haushaltsdefizit, aber es stehen noch weitere Gespräche mit Unternehmen aus der Region an, so dass der SSC hofft,  die Finanzierung sicherstellen zu können.

Die erste Teilnahme nach zehn Jahren in der Champions League hatte in der abgelaufenen Saison zu einem erheblichen Verlust geführt, da die Zuschauer- und Werbeeinnahmen, die Ausgaben für die Fernsehproduktionen – alle Heimspiele sind von den gastgebenden Mannschaften zu produzieren -, den Umzug in die Sport- und Kongresshalle, die Auswärtsfahrten sowie sonstigen anfallenden Kosten nicht ausgeglichen haben. Mit den Erfahrungen der letzten Saison blickt man nun optimistischer auf die nächsten Aufeinandertreffen mit den Top-Teams Europas.

Bereits Ende Juni wird in Wien ausgelost, gegen wen der SSC in der Gruppenphase spielen wird. Im letzten Jahr traf man neben Eczasibasi VitrA Istanbul (TUR) auch auf den RC Cannes (FRA) und McCarnaghi Villa Cortes (ITA), die am Ende des Wettbewerbs im Final Four um die Krone des europäischen Volleyballs spielten. Es wird also spannend wohin es für die Mannschaft von Trainer Teun Buijs in der nächsten Spielzeit geht und welche Spitzenteams sich in Schwerin präsentieren werden.