„Heute lief bei uns nichts zusammen, keine Spielerin hat heute auch nur annähernd Normalform gezeigt“, so Helmut von Soosten nach dem Spiel. NA war schwach in der Annahme, es gelang kaum ein gefährlicher Aufschlag und die Angriffe stellten den SSC nicht vor nennenswerte Probleme. Erst im zweiten Satz keimte so etwas wie Hoffnung auf, als man mit 2:0 in Führung ging. Doch Schwerin drehte die Partie auf ein 5:8 und später auf 9:16. Zwar konnte Hamburg noch etwas Kosmetik betreiben, doch die Aufholjagd kam zu spät. Auch im dritten Satz fand man keine Sicherheit, so dass nach nur 61 Minuten das bittere Endergebnis feststand.

„Das ist schon ernüchternd“, sagte von Soosten. „Wir hatten uns viel vorgenommen, konnten aber zu keiner Zeit an die streckenweise gute Leistung aus dem Dresden-Spiel anknüpfen. Das war das schwächste Spiel, das wir in dieser Saison bisher geboten haben. Mit dieser Leistung haben wir keine Chance, unsere Ziele zu erreichen.“ Die Konsequenz: Am morgigen Montag legt der Trainer eine Extra-Schicht für die NA-Damen ein. „Wir müssen schnell unsere Sicherheit zurück gewinnen und für die kommende Begegnung die Köpfe frei kriegen.“

Schweriner SC – NA.Hamburg 3:0 (25:13, 25:19, 25:16)