Zwar ging der USC  nach einer schwachen Annahme durch Lucia Hatinova 1:0 in Führung, doch sorgte Quinta Steenbergen schnell für den Ausgleich. Dann servierte sie selbst und es stand 2:1 für den SSC. Beim Stande von 7:1 servierte sie immer noch. Münster wirkte erstaunlich schwach. Zu mutlos und einfallslos waren die Aktionen des USC. Dafür drehte der Meister wie in seinen besten Zeiten auf und begeisterte das Publikum mehrfach mit sehenswerten Abwehraktionen. Die harten Aufschläge von Denise Hanke konnte Münster nicht parieren. Hinzu kamen Abstimmungsprobleme im USC-Team, das bis zur 2. technischen Auszeit 16:6 hinten lag Viel mehr ging nicht bei den Unabhängigen aus Münster. Mit einem Ass beendete Tanja Joachim diesen Satz für Schwerin.

 

Die Lage für Münster wurde im 2. Satz nicht besser. Mit einer 8:1-Führung ging der SSC in die 1. technische Auszeit. Gute Akzente für die Gäste setzte in diesem Satz Außenangreiferin Sina Fuchs mit der Nr. 6. Teun Buijs gönnte in dieser Phase einigen Stammspielerinnen eine Pause und gab der zweiten Reihe eine Chance. Die Mädels enttäuschten nicht. Ein Härtetest allerdings sieht anders aus.

 

Janine Völker schlug zum 3. Satz auf, der erste Punkt aber ging an die Gäste. Diese wirkten in der ersten Satzhälfte konzentrierter und angriffsstärker. Sie blieben bis zum 6:6 auf Tuchfühlung. Hatinovas Netzkannten-Ass brachte Schwerin in Führung (7:6). Wäre da nicht die gewisse Leichtigkeit, hätte Schwerin  den Vorsprung erheblich ausbauen können. 13:10 stand es bereits, später bei 16:13. Aber Münster kämpfte jetzt wie besessen, glich aus zum 16:16. Das Publikum belohnte auch die Gästeaktionen mit Beifall. Zwei Satzbälle konnte Münster abwehren, dann schlug Lousi Ziegler zum 25:21 ein. Nach 1.10 Minuten ging der SSC als 3:0-Sieger aus der Halle.

 

Beste Spielerinnen wurden: Denise Hanke (SSC) und Ines Bathen (USC Münster)