Schwer erkämpftes 3:2 des SSC gegen Dresden

22. Februar 2020
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Der SSC Palmberg Schwerin empfing am Sonnabend mit dem Dresdner SC den frisch gekürten deutschen Pokalgewinner. Das allein war Grund für die Fans, in die PALMBERG ARENA zu strömen. Ein Treffen dieser beiden Teams ist schon lange ein Leckerbissen im deutschen Frauen-Volleyball. Im Rückrunden-Match ging es für den SSC darum, die Tabellenspitze (38 Punkte) zu verteidigen. Der Dresdner SC (Tabellenplatz 4 – 27 Punkte) kam nach Schwerin, um an die großartige Leistung vom Pokalfight anzuknüpfen und Schwerin eins auszuwischen. Darauf war die Mannschaft von Felix Koslowski eingestellt, obwohl sie erst am Tag zuvor  vom Europapokalspiel in Belgien zurückgekehrt waren.

Weil Annahme und Zuspiel zu Beginn des ersten Satzes nicht klappten, geriet der SSC in den Rückstand (4:6). Bis zur ersten Technischen Auszeit aber war das Ergebnis wieder korrigiert (8:6). Doch Dresden ließ sich nicht abschütteln. Eine Unsicherheit in der Annahme durch Anna Pogany führte zum Ausgleich (11:11). Der erneute Rückstand (13:15) wurde durch einen verkorksten Angriff von Kimberly Drewniok verursacht. Sie machte anschließend ihren Fehler wieder gut. Es stand 14:15. Dresden ging dank eines Blockpunktes 14:17 in Führung. Den Ausgleich schaffte der SSC nun nicht mehr. Eine Chance bot sich, als Beta Dumancic der Anschlusstreffer zum 19:20 gelang. Doch zwei Fehler von McKenzie Adams lieferten den Gästen weitere Punkte. Sie gewannen den Satz mit 21:25.

Im zweiten Satz lief es für den SSC nicht besser. Manch ein Fan staunte, wie leicht der SSC Bälle vergab. So hatte man die Schützlinge von Felix Koslowski lange nicht gesehen. Felix bemühte sich, durch Einwechselungen  (Hanke, Luttikhuis) wieder Struktur in das Spiel zu bekommen. Die Fehlerquote konnte nicht gesenkt werden. Die Angreiferin Greta Szakmary kam nicht zum Zuge. Als Adams ein  Annahmefehler unterlief, stand es bereits 13:20. Mehr als Kosmetik war nicht möglich. Dresden gewann auch diesen Satz (19:25). Annahme und Zuspiel  blieben die schwächsten Elemente im Schweriner Spiel.

Im dritten Durchgang gab es nur noch eins: Alles rausholen, was Punkte bringt. Felix Koslowski beorderte Louisa Lippmann auf das Spielfeld. Der Angriff nahm an Schärfe zu. Louisa kam beim Stande von 1O:12 ins Spiel und machte auch gleich ihren ersten Punkt zum 11:13. Weitere Punkte kamen hinzu. Endlich packte auch Adams den Hammer aus. Britt Bongaerts erzielte den Ausgleich zum 17:17. Dann wendete sich das Blatt zugunsten des SSC. Schwerin holte sich den Satz mit 25:20

Den frisch aufspielenden Dresdnerinnen war das kein Grund zum Nachlassen. Im Gegenteil. Sie stellten  die Schweriner Abwehr immer wieder vor Probleme. Beide Teams schienen sich regelrecht hochzuschaukeln. Kraftvoll auch die Angriffe von Adams. Die Zuschauer erlebten ein ausgeglichenes Spiel. Lippmann landete die entscheidenden Treffer  zum 22:21 und zum 24:23. Mit 25:23 ging der Satz an den SSC. Der Spielstand: 2:2.

Es ging in den Tiebreak. Den eröffnete Britt Bongaerts mit einem guten Aufschlag. Den ersten Punkt aber ernteten die Gäste. Auf beiden Seiten ließ die Konzentration nach, was sich in Fehlaufschlägen niederschlug. Beim Stande von 8:6 wurden die Seiten gewechselt. Mit einem knappen ergebnis musste gerechnet werden, nachdem Dresden zum 11:11 ausgleichen konnte. Ein Blockpunkt brachte dem SSC das 13:11. Nach schwerem Kampf gewann des SSC das Spiel mit 3:2 und bleibt in diesem Jahr weiter ungeschlagen.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet : McKenzie Adams (Gold), SSC und Monique Strubbe (Silber), Dresdner SC.

ssc-intern [ws]


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