Schalter auf Ligabetrieb umlegen

20. November 2020
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© Foto Michael Dittmer

Harte vier Tage für das Team des SSC Palmberg Schwerin, nach dem Pokalturnier am vergangenen Mittwoch und Donnerstag gab es kaum Zeit zur Regeneration. Doch mit dem Finaleinzug ins Pokalfinale im Rücken fällt natürlich einiges leichter, so auch die lange, günstigstenfalls achtstündige, Bustour in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, wo am Samstagnachmittag unser siebentes Ligaspiel, davon bereits fünf Auswärtsspiele, auf dem Plan steht.

Die Gastgeberinnen sind ordentlich in die Liga gestartet, gleich die ersten drei Spiele gingen in den Tiebreak, einer starken Partie mit einem 3:2 gegen Aachen folgte in der Vorwoche allerdings die schmerzliche Niederlage in Erfurt. Zudem verlor man im Pokal-Achtelfinale mit 1:3 in Suhl. Grund hierfür sicherlich der verletzungsbedingte Ausfall von Schlüsselspielerin Tanja Großer, der dem kleinen Kader von Trainer Christian Sossenheimer gerade im Annahmebereich große Probleme bereitet. Dennoch hat man mit Frauke Neuhaus eine durchschlagkräftige Diagonale und auch die erfahrenen Mittelblockerinnen sind immer für Punkte gut. Wie seit vielen Jahren ist die besondere Stärke des VCW der aufopferungsvolle Kampf in der Abwehr, in den letzten Jahren hatte der SSC des öfters Probleme mit dem Gastgeber. Ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, will man auf Tuchfühlung zu den bisher unbesiegten Stuttgarterinnen und Potsdam bleiben, darf man sich gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte keine Ausrutscher erlauben.

Ein Wiedersehen gibt es mit Libera Justine Wong-Orantes, die noch im Vorjahr das Trikot des SSC trug und zu Saisonbeginn kurzfristig für die langzeitverletzte Lisa Stock verpflichtet wurde.


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