Beide Mannschaften leisteten sich Aufschlagfehler zu Beginn des ersten Satzes. Dann war die Nervosität vorbei. Ariel Turner brachte den SSC mit 5:4 in Führung. Auf der Gegenseite was es Regina Mapeli Burchardt, die für Potsdam die ersten Punkte sammelte. Im ersten Sechser des SSC fehlte diesmal Anja Brandt. Ihre Aufgabe übernahm Mittelblockerin Marie Schölzel. In Annahme und Angriff zeigten sich die Mädels von Felix Koslowski überlegen. Besonders augenfällig wurde das in der zweiten Satzhälfte. Der SSC hatte seinen Vorsprung auf 18:13 ausgebaut. Ein spektakulärer langer und umjubelter Ballwechsel führte zum 21:14. Schwerin drückte weiter aufs Tempo und beendete den Satz mit 25:16.

 

Das gute Zusammenspiel des SSC-Teams setzte sich im zweiten Satz fort. Auch an den Spielständen  wurde die kontinuierliche, auf den Sieg zielende Arbeit des SSC sichtbar. Mit 17:13 lag der SSC in Führung. So stand es auch im ersten Satz. Den 13. Punkt holte sich Potsdam, weil Schwerin wie im ersten Satz den Ball ins Aus schlug. Im zweiten Durchgang trat Saskia Hippe für die Gäste stärker in Aktion. Doch auch sie blieb nicht fehlerfrei, so dass der SSC weiter davon ziehen konnte und am Ende mit 26:16 in die Pause ging.

 

Im dritten Satz bemühten sich die Gäste, das Spiel an sich zu ziehen. Zum ersten Mal gelang ihnen in diesem Spiel ein Drei-Punkte-Vorsprung (6:9). Den verteidigten sie verbissen. Beim Spielstand von 8:11 begann die Aufholjagd der Schweriner Mädels. Lousi Ziegler gelang der Ausgleich zum 13:13. Mit 16:15 ging es in die zweite Technische Auszeit. Ein schnelles Zuspiel von Denise Hanke auf Jennifer Geerties führte zum 19:17. Auch eine Auszeit der Gäste half nicht weiter. Der SSC gewann den Satz mit 25:22 und das Spiel mit 3:0.

 

Beste Spielerinnen wurden Denise Hanke (SSC) und Lisa Rühl (SC Potsdam).

 

Fotos: EH Foto, MiDi Foto