Playoff-Krimi in Münster – SSC im Halbfinale

4. April 2019
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© Eckhard Mai

Nach zähem Ringen wird der SSC Palmberg am Ende seiner Favoritenrolle gerecht, ein groß aufspielender USC Münster war nahe dran, ein Entscheidungsspiel in Schwerin zu erzwingen. Nach schwachem Beginn setzten sich am Ende die Gäste dank größerer Kraftreserven gegen das junge Münsteraner Team mit 3:2 durch.

Es war der erwartet harte Playoff-Fight, das klare 3:0 im ersten Spiel hatte den SSC mit viel Selbstvertrauen nach Westfalen reisen lassen. Doch der USC startete wie erwartet in der heimischen Halle mit unglaublichem Druck im Aufschlag. Die Schweriner Annahme brachte kaum einen Ball zu Zuspielerin Denise Hanke, somit fand das im ersten Spiel so erfolgreiche schnelle Spiel über die Außenpositionen kaum statt. Da man auch im Aufschlag kaum Druck auf den Münsteraner Annahmeriegel machen konnte, setzte Mareike HIndriksen vor allem Lina Alsmeier und die von Schwerin ausgeliehene Marie Schölzel vorzüglich ein. Über die Stationen 2:8 – 11:16 -17:21 wurde der erste Satz eine klare Sache für die Gastgeberinnen. Im zweiten Satz ebenfalls mit nur 22% positiver Annahme punkteten Im Angriff eigentlich nur Kimberly Drewniok(6) und Jennifer Geerties(4). Da auch der Angriff der Gastgeber keine Bäume ausriss, entwickelte sich ein intensives Spiel mit langen Ballwechseln, Münster lag zumeist 2-3 Punkte in Front und brachte diesen Vorsprung auch zum 2:0 über die zwischenzeitliche Ziellinie.

Auf Schweriner Seite reagierte Coach Koslowski, für die an diesem Abend wenig effiziente McKenzie Adams kam Greta Szakmary ins Team. Dies war letztendlich der spielentscheidende Wechsel, denn Greta stabilisierte sofort die Annahme und hatte starke Szenen mit harten Angriffen. Von nun an hatte der SSC das Zepter übernommen, gewann im Anschluss die Sätze 3 und 4 klar und ließ auch im Tiebreak nichts mehr anbrennen. Erfolgreichste Angreiferinnen auf Schweriner Seite Drewniok mit 19 und Szakmary mit 18 Punkten, beim Gastgeber, der vermutlich sein bestes Spiel der Saison ablieferte, waren dies Alsmeier mit 18 und Schölzel mit 17 Punkten.

Emotional im Anschluss die Verabschiedung von Libera Lisa Thomsen, die ihre aktive Karriere mit diesem Spiel beendete. Auch von dieser Stelle alles Gute für den weiteren Lebensweg!

ssc-intern [OG]


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