Physisches Potenzial war Schlüssel zum Sieg

28. Januar 2019
Neuigkeit teilen:

© Eckhard Mai

In einem in den ersten zwei Sätzen begeisternden Fight besiegt der SSC Palmberg vor allem aufgrund der deutlich besseren Wechselmöglichkeiten einen wie am Berg Fidel eigentlich immer bis zur Selbstaufgabe kämpfenden USC Münster, und hält damit Anschluss an Spitzenreiter Stuttgart.

Nach einem anstrengenden Trip nach Florenz und dem Ausfall von Stammlibera Anna Pogany standen die Zeichen nicht zum Besten für den Favoriten. Gerade an heimischer Stätte begann der USC furios, schlug natürlich vor allem gegen Elisa Lohmann auf. Diese hielt auch unter Mithilfe ihrer Teamkameradinnen in der Annahme dem Druck stand, Probleme hatte der SSC mit Louisa Keller und den schnellen Angriffen an der Linie, wo der Schweriner Block nicht immer glücklich aussah. So wogte das Geschehen hin und her, ab 16:15 gab es nur maximal einen Punkt Vorsprung für ein Team, ein beherzter Angriff von Greta Szakmary und eine Zuspielfinte von Britt Bongaerts sicherten den Satzgewinn. Im zweiten Satz konnte sich der USC deutlich mit 17:8 absetzen, Grund waren doch einige Fehler und Blocks im Angriff. Coach Koslowski reagierte, brachte mit Hanke und Adams frische Kräfte und schon begann die Aufholjagd, bei 20:21 hatte man den Anschluss wiederhergestellt, bei 23:24 war es schließlich wiederum Louisa Keller, die mit einem schlauen Linien-Angriff Denise Hanke im Block anschlug.

Diesem Kraftakt musste das junge Münsteraner Team nun Tribut zollen, von nun an spielte eigentlich nur noch der SSC, speziell über Adams und Szakmary lief der Angriff fast perfekt, zudem hielt man die eigene Fehlerquote niedrig. Somit wurden die Sätze drei und vier eine sichere Beute der Gäste.

Punktbeste Spielerinnen auf Schweriner Seite Szakmary und Adams mit jeweils 12 Punkten, auf seitens des USC Münster Louisa Keller mit deren 15. Viel Zeit zum Luftholen bietet sich nicht, bereits am Mittwoch gastiert Erfurt in der Palmberg-Arena, von der Papierform sicher eine klare Angelegenheit, betrachtet man aber das Resultat des Hinspiels sowie das Erfurter Ergebnis gegen Dresden ist wieder vor allem Konzentration gefragt.

ssc-intern [OG]


© Eckhard Mai

© Eckhard Mai

Neuigkeit teilen: