Ohne „Sassi“ zum alten Pokal-Rivalen

5. November 2013
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Es ist die Neuauflage des Pokalfinales vom 3. März 2013, allerdings nicht vor 10 000 Zuschauern in Halle/Westfalen sondern in der Großsporthalle von Rüsselsheim. Die Hessinnen drängen gleich zweimal auf Revanche: zum ersten für die 3:0-Niederlage im Pokalfinale und zum zweiten für das ebenfalls 3:0 verlorene Hinspiel in der laufenden Bundesligasaison. Während Wiesbaden einen fast perfekten Start in die neue Saison hinlegte, ging es auf Schweriner Seite zu Beginn etwas holprig zu. Doch Pokalspiele haben ihre eigenen Gesetze. Allein die Aussicht, das Finale in Halle vor einer einmalig großen Kulisse bestreiten zu können, weckt bei den Teams Begehrlichkeiten. Zwei Jahre hintereinander verbaute der Schweriner SC Wiesbaden den Weg aufs Siegertreppchen: 2011/12 scheiterte Wiesbaden im Halbfinale am SSC, 2012/13 im Finale. In diesem Jahr jedoch wird es für den Meister und Pokalsieger nicht so leicht, den Erfolg zu wiederholen. Ein junges neues Team mit Felix Koslowski als neuem Chefcoach unternimmt dennoch den Versuch. Einen herben Rückschlag erlitt die Mannschaft beim letzten Punktspiel in Berlin gegen den Köpenicker SC. Die punktbeste Angreiferin Saskia Hippe verletzte sich und wird für die nächste Zeit wohl ausfallen. Umso stärker wird sich das Team bemühen müssen, den zeitweiligen Verlust auszugleichen. Mental und kämpferisch ist es dazu in der Lage.


 

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