Auch der Turniermodus musste geändert werden, was der Turnierleitung zum Glück sehr schnell und gut gelungen ist, die 5 Mannschaften spielten so Jeder gegen Jeden. Alles in allem war die Meisterschaft am Wochenende gut organisiert, wofür man in erster Linie dem Volleyball-Nachwuchs-Förderverein und den vielen helfenden Eltern großen Dank sagen kann.

Am Samstag gewannen sowohl Schwerin, als auch Eimsbüttel ihre beiden Spiele jeweils 2:0 und so kam es am frühen Sonntagmorgen bereits zum Entscheidungsspiel um die Norddeutsche Meisterschaft. Nachdem die Mecklenburger Jungs im 1. Satz noch größere Annahmeprobleme hatten und nur knapp gewinnen konnten, kamen sie im 2. Satz richtig in Fahrt und gewannen deutlich.

Da auch das noch verbleibende letzte Spiel, gegen den 2. Hamburger Vertreter mit 2:0 gewonnen worden konnte, wurden sie ohne Satzverlust Norddeutscher Meister und qualifizierten sich für die deutsche Meisterschaft am 4. und 5. Mai im Tecklenburger Land.

Auch bei der weiblichen Konkurrenz starteten die Schweriner Mädchen im Kampf um die Norddeutsche Meisterschaft. Neben den Teams vom Wiker SV, Adler Kiel, V? Geesthacht und der VG H-N-Fischbek aus Hamburg stand auch die Vertretung des 1. VC Parchim am Netz.

Gespielt wurde in zwei 3er Staffeln, von denen sich die ersten beiden jeweils für das Halbfinale qualifizierten. Gruppenerste wurden Parchim und Schwerin, die in den Halbfinals dann gegen die Konkurrenz aus Wik und Geesthacht antreten mussten. Parchim und Schwerin gewannen diese Spiele souverän und im Finale musste dann die Entscheidung um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft gefällt werden.

Nervösen Schwerinerinnen standen hoch motivierte Parchimer gegenüber, die über weite Strecken das Spiel offen gestalteten und mit viel Emotion und Kampfgeist punkten konnten. Einem Finale würdig kam es zum entscheidenden dritten Satz, in dem dann die individuelle Klasse der Schweriner den Ausschlag gab. Am Ende knapp, aber verdient, qualifiziert sich der Schweriner SC für die Deutsche Meisterschaft  Berlin.

Wehmutstropfen am Rande ist, dass sich in den vergangenen Jahren immer die ersten beiden Mannschaften für die nationalen Titelkämpfe qualifizieren durften, doch in diesem Jahr die Regularien nur ein Team für die Teilnahme zuließen.

Für den Schweriner SC spielten:

weiblich – Claire Bertram, Lene Scheuschner, Stine Raben, Marie Holstein, Hanna Wagner, Nina Tiedt, Sabrina Krause, Mara Stancak, Lisa Moos, Antje Markert, Nele Stuhr, Laura Kurtze Trainer: Andreas Renneberg

männlich – Corben Balster, Nick Hinzpeter, Toby Hinzpeter, Felix Weißhaupt, Eric Schulz, Lucas Braatz, Florian Bremer, Ludwig Nagel, Paul Hauck, Christoph Marks, Leon Winkler, Paul Nitz Trainer: Marco Liefke

(M.L. + are)