Die Saison hat erst begonnen. Dennoch verspricht ein Match wie das am Sonnabend in der Schweriner Arena, 19 Uhr, ein aufregendes Volleyball-Erlebnis. Im Spiel sind auf beiden Seiten viele neue Gesichter.

Langjährige Leistungsträger wie Lenka Dürr (Libera) und Lena Möllers (Zuspiel) sind dem Rabennest entflogen und versuchen ihr weiteres Glück im Ausland. Der „Flug“ von Jana-Franziska Poll endete in Schwerin beim SSC. Doch der Verein in Bayern hat sich erfolgreich um Verstärkung bemüht. Er setzte auf die amerikanische Karte und verpflichtete gleich vier US-Girls, darunter Jenna Hagglund im Zuspiel und Tamari Mijashiro als Libera. Wie der Schweriner SC bediente sich Vilsbiburg bei seiner Kadersuche auch beim VCO Berlin. Jennifer Geerties heißt die neue Außenangreiferin von Raben-Trainer Jorge Munari. Die Neunzehnjährige ist ein vielversprechendes Talent, das bei der Frauen-EM und bei der U23-WM zum Einsatz kam. Bei der U23-WM in Mexiko traf sie sich mit ihren früheren VCO-Kameradinnen Carina Aulenbrock und Denise Imoudu, die jetzt für den Schweriner SC aufschlagen. Die Gefühlslage nach dem Auftaktsieg gegen Hamburg ist bei den Raben noch sehr verhalten. „Wir werden uns weiter steigern müssen“, ist die Ansicht der neuen Spielführerin Cristina Alves. Das trifft auch für die neu zusammengestellte und junge Mannschaft des Schweriner SC zu. Chefcoach Felix Koslowski ist überzeugt, das Spiel kontrollieren zu können, wenn es gelingt, die 36-jährige Kubanerin Liane Mesa in den Griff zu bekommen. Sie ist bei den Raben die überragende Spielerpersönlichkeit. Der Generalprobe in Dresden folgt die Heimpremiere in Schwerin. Meistens führen misslungene Generalproben ja zu gelungenen Premieren.