Neuer TV-Vertrag der DVL

23. August 2012
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Michael Evers, Vorsitzender der DVL erklärte: „Ich freue mich, dass die Bundesliga auf die Bildschirme zurückkehrt. Live-Übertragungen sind ein wichtiges Element, um die Begeisterung der Fans für die Bundesligen zu steigern und die Popularität des Volleyballsports zu verbreitern.“

Der Vertrag umfasst die Produktion von zunächst mindestens 34 Spielen pro Saison. Beide Partner planen diese jedoch bereits in der ersten Saison auf 40 Spiele aufzustocken. Es wird pro Woche ein Top-Spiel geben. In den Play-offs der Frauen und Männer wird an jedem Spieltag die Top-Begegnung übertragen. Sollten zusätzliche Entscheidungsspiele stattfinden, so wird die DVL weitere Produktionen in Auftrag geben. „Alle Meisterschaftsentscheidungen werden live übertragen. Wir wollen diese einmaligen Events für alle Volleyballfans in Deutschland erlebbar machen“, sichert Evers zu.

Die ersten Übertragungen stehen bereits fest: Am 15. Oktober wird das Saisoneröffnungsspiel der Männer zwischen Meister BR Volleys und Pokalsieger VfB Friedrichshafen gezeigt, am 19. Oktober folgt das Auftaktspiel vom Frauen-Meister Schweriner SC gegen den VfB Suhl.

„Wir wollen die Volleyball-Bundesliga auf möglichst vielen Plattformen zeigen und bekannt machen“, erläutert Björn Beinhauer, Geschäftsführer der GIP, das neue TV-Konzept. „Die Live-Streams und Zusammenschnitte werden daher nicht nur bei spobox.tv gezeigt. Es besteht für alle Vereine und Portalanbieter die Möglichkeit, den Player in die eigenen Internetseiten einzubinden.“ Darüber hinaus wird es eine Web-App geben, um die Bilder auch auf mobilen Endgeräten zu sehen.

Wichtiger Bestandteil des TV-Konzepts bleibt die Übertragung der Bundesligen bei den öffentlich-rechtlichen Programmen sowie bei den regionalen privaten Sendern. Die regionalen privaten Sendern können sich weiterhin kostenfrei bei der DVL für die Nachberichterstattung lizenzieren. Bei den öffentlich-rechtlichen werden die regionalen Sportsendungen der dritten Programme weiterhin die Stützen bilden.

Zum Produktionsstandard gehören drei HD-Kameras sowie eine Netzkamera. Alle Spiele werden fachkundig kommentiert. Vor und nach den Spielen gibt es jeweils zehn Minuten mit Interviews, Highlights und Spielanalysen. Ein mehrminütiger Highlightschnitt wird zudem im DVL-Videoportal dauerhaft abrufbar bleiben.

Möglich wurde die Rückkehr der Volleyball-Bundesligen auf die Bildschirme durch einen Paradigmenwechsel bei Liga und Vereinen. Die Clubs beteiligen sich zukünftig mit 100.000 Euro pro Saison an den Produktionskosten.


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