Gerade erst haben der Büromöbelhersteller aus Schönberg und der deutsche Rekordmeister Schweriner SC ihre Liaison bei der Namensgebung vor der Presse öffentlich gemacht.

Beide Partner sind froh darüber, dass sich die Stadt Schwerin als Eigentümer der im Jahre 2010 fertig gestellten Arena der Namensgebung zugestimmt hat. Nun prangt der Name Palmberg nicht nur von den Trikots der Mädchen sondern zugleich weithin sichtbar von der Eingangsfront des Gebäudes und von der Aufgangszone im Foyer. Palmberg hat sich die Namensrechte für zehn Jahre gesichert und damit auch deutlich werden lassen, auf wie lange er sein Engagement für den Erstligisten im Frauen-Volleyball ausgerichtet hat. Der Schweriner SC hat damit einen potenten Partner als Hauptsponsor hinter sich und kann sich mit zählbarer Münze auf einen spannungsgeladenen Kampf um die Meisterschaft, um den Pokal und um den europäischen CEV Cup einlassen.

Teammanager Michael Evers bezifferte den gegenwärtigen Jahresetat des Bundesligisten auf 1,2 Millionen Euro, ließ zugleich durchblicken, dass mittelfristig eine Summe von 1,5 Millionen Euro gebraucht werde. Schwerin müsse sich mit Clubs aus wirtschaftlich sehr starken Regionen wie Stuttgart, Hamburg oder Dresden messen können. Dabei spielt auch der „Sponsor“ Zuschauer eine nicht geringe Rolle. Deshalb strebt der SSC in der kommenden Spielzeit einen Besucherrekord an. Waren es in der zurückliegenden Saison im Durchschnitt 1679 Besucher je Heimspiel, so möchte der Verein in der neuen Saison auf einen Durchschnitt von 1700 Besuchern pro Heimspiel kommen. 2000 Plätze fast die Palmberg Arena, Davon sind 1500 Sitzplätze. Zum bundesweiten Saisonauftakt am 15. Oktober  (Beginn 18.30 Uhr) beim Spiel des SSC gegen den deutschen Vizemeister Allianz MTV Stuttgart sollen auch andere Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen fertig sein.  Bis dahin wird auch noch kräftig an einer sehens- und erlebniswerten Eventveranstaltung gearbeitet.