Diesmal sind es die Mädels vom VC Oudegem in Belgien, die eine neunstündige Busreise zum Spielort in Schwerin auf sich nehmen müssen. Hier findet das Rückspiel in der zweiten Runde des Challenge Cup (19.00 Uhr) statt. Der Schweriner SC hatte mit dem 3:1-Erfolg im belgischen Dendermonde vorgelegt. Wenn er dieses Ergebnis auch in Schwerin schafft, ist die nächste Runde erreicht.

 

Auch bei einem knappen 3:2 für Schwerin wäre das der Fall. Geht das Spiel jedoch verloren, muss mit dem Golden Set eine Entscheidung herbeigeführt werden. Beide Co-Trainer des SSC, Davide Carli und Michael Döring, sind optimistisch, dass ihre Mannschaft die nächste Hürde überspringt.

 

Der bisherige Saisonverlauf spricht dafür. Denn noch kein Spiel ging verloren. Auch vom belgischen Trainer Alexandre Koulberg wird die Stärke des Schweriner Teams anerkannt. Das heißt jedoch nicht, dass sich der VC Oudegem in Schwerin kampflos unterwirft. Die Spielweise Schwerins hat in den vergangenen Wochen auch Leistungsschwankungen offenbart. Nur einmal in sechs Spielen der Bundesliga endete ein Match für den SSC ohne Satzverlust. Immer wieder stellte das Team seine Fans vor bange Minuten, zuletzt in Potsdam, als der SSC dem 6:0-Rückstand im ersten Satz hinterherlaufen musste.

 

Im Hinspiel in Belgien wiederum hatten die Spielerinnen von Felix Koslowski mit den Aufschlägen der Belgierinnen zu kämpfen. Lonneke Sloetjes und Laura Weihenmaier hatten hier den größten Anteil am Erfolg des SSC. Schwerin bringt in dieser Saison einen ausgeglichenen Kader auf die Platte. Dieses Plus sollte die Mannschaft auch am Mittwoch in der Arena voll zur Geltung bringen.