Möglichen Sieg aus der Hand gegeben

6. Mai 2019
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Es war wiederum ein hochdramatisches Finalspiel zwischen den ewigen Kontrahenten Stuttgart und Schwerin, lange Zeit sah es hierbei nach einem Auswärtssieg des SSC aus, ab Mitte des vierten Satzes verloren die Gäste allerdings völlig den Faden. Dies nutzte Stuttgart, die nun phasenweise wie entfesselt aufspielten gnadenlos aus und gewannen am Ende verdient mit 3:2. Für unser Team bedeutet dies nun, dass man zunächst das Heimspiel am kommenden Donnerstag und ein mögliches Entscheidungsspiel am Samstag in Stuttgart gewinnen muss, um doch noch den dritten Meistertitel in Folge einzufahren.

Das Spiel begann zunächst wie gewünscht, schnell ging der SSC mit 9:2 in Führung, Stuttgart verkürzte auf 11:13 vor allem mit Wilhite, der im ersten Satz gleich 8 Punkte im Angriff gelangen. Der SSC kontrollierte aber weiterhin das Geschehen, Adams machte den Satzgewinn perfekt. Die Gastgeber hatten inzwischen für die bis dahin wirkungslose Diagonalangreiferin Rivers Kapitän van Daelen gebracht, was sich zunächst auszahlte. Stuttgart konnte sich auf 13:9 absetzen, der Zuspielwechsel Hanke – Bongaerts brachte wie schon mehrfach in vorherigen Spielen den gewünschten neuen Schwung ins Angriffsspiel, beim 17:16 hatte man erstmals die Führung übernommen, ein Angriffsfehler von der an diesem Abend unglücklich agierenden Kimberly Drewniok brachte den Gastgebern aber den knappen Satzgewinn. Im dritten Satz startete Schwerin dann mit Szakmary für Geerties auf Aussen, dank starker Aufschläge und einer verbesserten Angriffseffizienz konnte der SSC sich von 8:7 auf 16:11 entscheidend absetzen und brachte den Satz nach Hause. Auch der vierte Satz begann durchaus vielversprechend, der SSC führte 10:5 und wähnte sich wohl schon auf der Siegerstraße. Doch plötzlich riss völlig unverständlich der Spielfaden, im Angriff gelang nun fast gar nichts mehr, auf Stuttgarter Seite war plötzlich Rivers wieder voll da und machte nun wie gewohnt ihre Punkte im Angriff. Der SSC schwächelte erstmals in Finalserie auch in der Annahme und schaffte gerade einmal 6 Angriffspunkte, das war deutlich zu wenig, um den Satzausgleich zu verhindern. Der Tiebreak war eine Fortsetzung des vierten Satzes, Stuttgart spielte wie entfesselt, der SSC agierte ängstlich im Angriff. Stuttgart holte den Satz und damit das 2:1 in der Finalserie.

Nun gilt es, am Donnerstag muss ein Sieg her, um die kleiner gewordene Titelchance noch am Leben zu erhalten.

ssc-intern [OG]

 

+++ FANINFO +++

Das Spiel am Donnerstag ist ausverkauft, die Halle öffnet ab 17:00 Uhr!

ALLE IN GELB: Die Mannschaft und der Verein freuen sich, wenn alle Fans am Donnerstag in gelb in die Halle kommen!


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