Mit starker Kollektivleistung zum Auswärtssieg

2. Dezember 2018
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© Chris Schmidt

Im Duell zweier gleichwertiger Kontrahenten in der Dresdner Margon-Arena bewahrt der SSC Palmberg in den entscheidenden Phasen die Ruhe und erspielt sich mit viel Geduld die entscheidenden Punkte zum wichtigen Auswärtssieg.

Dem Gastgeber war das schwere Fünfsatzspiel im CEV-Cup in Italien noch anzumerken, aber auch unser Team absolvierte mittlerweile das zehnte Spiel in 35 Tagen, was einiges an Substanz gekostet hat. Dennoch entwickelte sich ein oftmals hochklassiges Ost-Derby. Im ersten Satz dominierte zunächst der SSC fast nach Belieben, über die Stationen 7:2 und 15:9 schien es eine klare Sache zu werden, doch Dresden kämpfte sich auch aufgrund einiger Schweriner Eigenfehler zum 15:15 zurück. Nach der technischen Auszeit konnte sich der SSC wieder absetzen und Kimberly Drewniok sicherte den ersten Satz.

Auch im zweiten Satz verlief zunächst alles nach Wunsch, der SSC dominierte weiter nach Belieben bis zum 17:12, Dresden wechselte Wezorke für die glücklos agierende Mrdak und schon ging ein Ruck durch das Team der Gastgeber. Vor allem die Blockarbeit klappt auf Seiten des DSC nun besser, Schwerin machte im Gefühl des sicheren Vorsprungs nun gleich drei Fehler im Angriff am Stück, das Dresdner Publikum erwachte und peitschte sein Team zum 25:22 Satzgewinn.

Der Satzverlust hinterließ Spuren beim Meister, es lief nicht mehr viel zusammen. Beim Stand von 10:18 schien der Satz verloren. Doch nun erwachte beim SSC das Kämpferherz, auch der Wechsel im Zuspiel zu Britt Bongaerts brachte einen Rhythmuswechsel und mehr Effizienz bei den Mittelblockern. Mit viel Geduld kämpfte der SSC nun um jeden Punkt und wurde dafür belohnt, ein Block von Jennifer Geerties gegen Lena Möllers brachte beim 22:22 erstmalig den Ausgleich, ein Block von Bongaerts und ein starker Angriff von Adams brachten den kaum noch für möglich gehaltenen Satzgewinn.

Der vierte Durchgang wurde auf beiden Seiten mit viel Einsatz gerade in der Abwehr geführt, der Meister hatte ständig einen kleinen Vorsprung und brachte diesen dann letztendlich auch über die Runden. Punktbeste Spielerinnen waren auf Seiten des Siegers Adams mit 18 Punkten, beim DSC die Spanierin Segura mit 20 Punkten.

Fazit: sicherlich ein Big-Point im Titelkampf, aber die Saison ist noch jung. Wenn Dresden Piia Korhonen wieder im Kader hat, ist dies sicherlich der Hauptkonkurrent um den Titel.

ssc-intern [OG]


© Chris Schmidt

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