"Wir haben die Woche über gut trainiert. Wir müssen jetzt die Disziplin, Konzentration und Genauigkeit auch wieder im Spiel umsetzen", erklärt der Norweger, der zugibt, dass seine Mannschaft durch die vielen Umstellungen wegen Verletzungsprobleme "ein bisschen von der Spitzenleistung verloren hat. Aber wir sind keine Roboter."

Eine Top-Leistung wird auch heute gegen Leverkusen vonnöten sein. Denn für den Spitzenreiter wird es sicher kein Spaziergang beim Tabellensechsten. Bayer hat die vergangenen fünf Partien gewonnen, zuletzt ziemlich klar mit 3:0 gegen den deutschen Meister Dresdner SC. Die SSC-Damen sind also gewarnt, zumal auch "die Halle etwas gewöhnungsbedürftig ist. Sie ist sehr flach, da musst du erst einmal das Timing finden", bemerkte SSC-Kapitän Kathleen Weiß. Sie und ihre Teamkolleginnen werden heute Morgen dort noch trainieren. Der SSC-Tross machte sich wie üblich zu Spielen gegen Leverkusen einen Tag vorher auf den Weg.

Nicht nur die letzten Erfolgserlebnisse der Bayer-Truppe warnen die Schweriner. Schon im Hinspiel benötigte der SSC einen Satz, um den Gegner in den Griff zu bekommen. Danach lief es und Schwerin gewann 3:1. "Das war das erste Spiel in der Saison, da hast du als Mannschaft noch nicht deinen Rhythmus", weiß Tore Aleksandersen. Damit sein Team diesen von Anfang an findet, fordert er: "Wir müssen mit mehr Mut und Aggressivität spielen."