Das Team selbst, bestehend fast ausschließlich aus ausländischen Spielerinnen, hat in dieser Saison einen Heimkomplex. Alle Heimspiele (gegen Potsdam, Münster Dresden und Thüringen) gingen verloren. Das kann natürlich einen zusätzlichen Motivationsschub hervorrufen, diese negative Bilanz vor eigenem Publikum zu durchbrechen.

 

Die Ladies gerieten zu Beginn der Saison in die Abstiegszone. Durch das 3:1 gegen Aurubis Hamburg, hervorgegangen aus einer konstanten Leistung über das gesamte Spiel hinweg, katapultierte sich Aachen in das Tabellenmittelfeld. der Liga. Im Viertelfinale des DVV-Pokals hatte Aachen den Liga-Konkurrenten Hamburg schon einmal vor der Brust. Auch dieses Spiel endete 3:1 für Aachen und sicherte dem Team das Erreichen des Halbfinales. Schon das ist einer der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte. Hier treffen die Mädels von Trainer Rojko Marek am 27. Dezember auf die Roten Raben aus Vilsbiburg.

 

Davor aber spielt die Musik in der Liga. Für Felix Koslowski und sein Team wird es darauf ankommen, den Druck im Bauch nach der letzten Niederlage weg zu kriegen. Frei aufspielen, mit Biss und Charme und guter Laune – das könnte die Ladies in Aachen zur Weißglut bringen. Danach ist Weihnachtspause zum Verschnaufen.