Martenne kommt für Ariel

31. Mai 2017
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Die erste Neuverpflichtung des SSC Palmberg Schwerin steht fest: Mit Martenne Bettendorf (23) kommt erneut ein US-Girl ins Team. Sie wird die Aufgaben von Außenangreiferin Ariel Gebhardt übernehmen.

Martenne (ausgesprochen Martiin) spielte letzte Saison bei Azerrail Baku (Aserbaidschan), davor vier Jahre College-Volleyball bei den Oregon Ducks. 2014 wurde sie als „All-American Player“* nominiert, 2016 beendete sie ihre Zeit in Oregon als beste Punktesammlerin ihres Teams.

Im Interview erzählt sie unter anderem, warum Volleyball ihr Sport ist und was sie sich von Schwerin verspricht:

Martenne, Dein Name klingt sehr ungewöhnlich. Wo kommt er her?
Mein Vorname ist französisch, dahinter steckt aber keine besondere Geschichte. Der Nachname ist deutsch, meine Urgroßmutter war eine verheiratete Bettendorf. Mein Großvater war da aber schon geboren, er hat den Namen dann nur angenommen, ist selber nicht deutscher Abstammung.

Wie bist Du Volleyballerin geworden, was bedeutet Dir das Spiel?
Ich habe schon als Kind viel Sport gemacht, mit 13 war mir klar, dass Volleyball das richtige für mich ist. Ich liebe es, wie schnell das Spiel ist, man muss auch schnell denken, um erfolgreich zu handeln, jeder Punkt ist aufregend. Der stolzeste Moment meiner bisherigen Karriere war, 2014 zur „All American Spielerin“ ernannt zu werden, mein größter Erfolg, dass ich Profivolleyballerin geworden bin. Ich mag auch Beachvolleyball. Wenn sich in Deutschland dazu eine Möglichkeit gibt, würde ich das gern weiterverfolgen.

Was weißt Du schon über Deinen neuen Verein?
Also ich weiß, dass der SSC Deutscher Meister ist und dass hier sehr hart gearbeitet wird. Soweit ich weiß kenne ich noch keiner der Trainer oder Spielerinnen persönlich, aber vielleicht werde ich ja überrascht, wenn ich komme!

Kennst Du Deutschland denn schon ein bisschen?
Ich war schon einmal in Potsdam für ein paar Tage, aber davon habe ich noch kein Gefühl für Land und Leute bekommen. Ich freue mich darauf, Schwerin mein Zuhause zu nennen und ein besseres Verständnis für die Kultur zu entwickeln.

Stimmt es, dass Du in Aserbaidschan die einzige amerikanische Spielerin im Land warst? Ist es da ein schönes Gefühl zu wissen, dass in Deutschland viele Amerikanerinnen spielen?
Ja, ich war die einzige. Das war manchmal eine ziemliche Herausforderung, hat mich aber auch gelehrt, ganz neue Freundschaften zu schließen. Ich find es mehr als aufregend, jetzt viele Landsleute zu treffen, besonders, welche im Team zu haben!

Wann dürfen wir Dich in Schwerin erwarten?
Ich komme am 11. August an. Bis dahin werde ich mich fithalten, in der Halle und Beachvolleyball spielen, um mich auf die Saison vorzubereiten, und viel Zeit mit meiner Familie verbringen.

Dann einen guten Sommer & bis August!

* “All-Americans” ist eine Bezeichnung für Amateursportler, die in einer Saison als die besten SpielerInnen in ihrem Sport auf ihrer Position angesehen werden.


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