Manuel Hartmann wird Bundestrainer

12. Juni 2018
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© Eckhard Mai

„Wer Freude daran hat, eine Entwicklung zu sehen, daran, jemandem zu helfen, den nächsten Schritt in der Technik oder im Spiel zu gehen oder allgemeine Dinge wie Fairness oder Teamgeist zu vermitteln, wen das erfüllt, für den gibt es kaum einen besseren Job, da wird man die größte Freude dran haben“, hatte Manuel Hartmann einmal über die Trainerarbeit im Kinder- und Jugendbereich gesagt. Selbst hatte der Co-Trainer des SSC Palmberg Schwerin bereits alle Altersgruppen und Leistungsstufen trainiert. Jetzt kehrt der 31-Jährige in den Nachwuchsbereich zurück: Manuel Hartmann wird Bundestrainer der DVV-Juniorinnen und damit in Personalunion Chefcoach des VCO Berlin. Martin Frydnes, der diese Aufgaben zuletzt innehatte, kommt dafür als Co-Trainer zum SSC.

„Ich hatte mich früher mehrfach für diesen Posten beworben“, sagt Manuel Hartmann. „Diesmal allerdings nicht, ich hatte ja eigentlich noch ein Jahr Vertrag in Schwerin. Der DVV-Sportdirektor Christian Dünnes kam von sich aus auf mich zu. Auch wenn es natürlich traurig ist, von Schwerin wegzugehen, freu ich mich, dass man hier dafür Verständnis hatte.“ Denn auch wenn man ihm beim SSC nicht gern verliert, wollte man ihm diese Chance keinesfalls verwehren: „Wir waren mit Manuels Arbeit superzufrieden, wir halten ihn für absolut kompetent, er wird in Berlin einen super Job machen“, ist SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard überzeugt.

Der neue Job hat – parallel zum Endspurt im Studium zum Diplom-Trainer – bereits begonnen: Ende Juni steht für die U19 die EM-Qualifikation an, die Teamzusammenstellung für den VCO läuft genauso auf Hochtouren wie bei jedem anderen Bundesligaverein. Manuels Ziel für die jungen Talente: sie so stark zu machen, dass sie im unteren Mittelfeld der ersten Liga besser mithalten und mehr Siege einfahren können, und den Spielerinnen möglichst schnell zu Doppelspielrechten und damit auch größeren Erfolgserlebnissen zu verhelfen. Im besonderen Status der Mädchen – „sie sind ja keine Kinder mehr, sondern Spielerinnen, die volleyballtechnisch schon sehr weit sind, aber eben mit der Doppelbelastung noch als Schülerinnen“ – sieht er gerade den Reiz, noch starke Impulse für die Entwicklung geben zu können. „Aus Schwerin nehme ich dafür viele Kleinigkeiten mit, vor allem, wie wichtig die emotionale, soziale Seite des Profisports ist, dass die jungen Spielerinnen merken, auch hier läuft es nicht bierernst ab, sondern man kann Spaß und täglich Freude am Sport haben, die dann auch kompensieren, wenn man nicht immer gewinnen kann.“

Hab riesigen Dank für alles, wir wünschen Dir ganz viel Spaß, Erfüllung und Erfolg bei Deiner neuen Aufgabe und freuen uns immer, Dich in Schwerin wiederzusehen!

ssc-intern [kawi]


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