Die ganze Dramatik zeigt sich im Endspiel zwischen den Auswahlmannschaften aus Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. Der 1. Satz ging mit 26:24 an die Mädels aus dem Norden. Der 2. Satz wurde klar verloren. „Wir konnten an das Niveau des 1. Satzes nicht anschließen und haben fast nichts mehr im Block hinbekommen“, begründet der Landestrainer. Dann aber im Tiebreak war seine Mannschaft wieder da. „Wir machten mit den Aufgaben Druck und spielten stark in der Feldabwehr.“ Beim Stand von 8:4 für Meck-Pomm wurden die Seiten gewechselt. Am Ende gelang es nicht, eine 10:7-Führung sicher nach Hause zu tragen. Die Bayern stießen den Bock um und gewannen mit 15:11. Offensichtlich hatte das Turnier zu sehr an den Kräften der Mädels gezerrt, wie Achtelik meint. Denn der Weg ins Finale war ein schwieriger. In der Vorrunde schlugen die Mädchen aus Mecklenburg-Vorpommern die Jugend-Nationalmannschaft mit 2:1. Dann nahmen sie sich die Auswahl von Bayern zur Brust und gewannen im Tiebreak 2:1. Weiter ging es über Hessen (2:1) und Nordrhein-Westfalen (0:2-Niederlage) „In diesem Spiel haben wir 16 Aufgaben verhauen“, weiß Achtelik. Dennoch war er vom Niveau gerade dieser Begegnung sehr angetan wie überhaupt von der hervorragenden Organisation dieses Turniers. Als Gruppenzweiter kam es zum Überkreuzvergleich mit der Auswahl von Hamburg (2:0) Und auch das Halbfinale gegen die Mannschaft aus Berlin endete mit einem Zweisatz-Sieg. Dann das Finale gegen die Bayern…
Den Sieg bei den Jungen (U20) sicherte sich die Auswahl aus Berlin vor den Bayern. Dem Kräftemessen der Nachwuchsspielerinnen und –spieler wohnten auch Bundestrainer Giovanni Guidetti (Frauen) und Stelian Moculescu (Männer) bei.

Für Mecklenburg-Vorpommern spielten: Berit Kauffeldt, Nancy Glander, Jule Paul, Lisa Techel, Janine Völker, Maria Völker, Lisa Schulmeister, Elisa Bissendorf, Teresa Schütz, Wiebke Offer, Lisa Helmecke und Melanie Horn
Trainer: Ingo Achtelik, Co-Trainer: Michael Lehmann