Aachen wollte mit einer beispiellosen Kraftanstrengung den Abwärtstrend zum Stoppen bringen. Aber das misslang. Stuttgart nahm durch das 3:1 die 2 Punkte mit nach Hause und besserte seine Bilanz ein wenig auf. Aachen verharrt auf dem Abstiegsplatz 11 mit 4:14 Punkten nach 9 Spielen. Nun folgen für die Ladies der schwere Gang in den Norden zum Double-Gewinner und drei Tage später die Reise nach Vilsbiburg. Der Schweriner SC hat seine Position mit dem letzten Sieg über den USC Münster als Tabellenzweiter gefestigt und bleibt damit auf Meisterschaftskurs. Für die Alemanninnen ist die Situation äußerst prekär. Offenbar ist es für die Trainingsarbeit schwieriger als gedacht, aus einer Vielvölkermannschaft ein homogenes Team zu formen. Spielerinnen aus Belgien, Großbritannien, Niederlande, USA, Polen, Tschechien, Ungarn und Croatien bilden den Kader. Auch finanzielle Sorgen belasten den Verein und stellen den Verbleib in der 1. Liga in Frage. Doch die Saison ist noch lang und die Abstände zu anderen Abstiegskandidaten sind nicht so groß. Vielleicht wird das Eis in der Rückrunde von Aachen gebrochen.