Kräftiger Schlagabtausch mit dem Aufsteiger

19. Januar 2019
Neuigkeit teilen:

© MiDiGrafie

Das wird eine klare Sache für den SSC, dachten sich viele Fans vor dem Rückrundenspiel gegen den Aufsteiger und derzeitigen Tabellenzehnten aus Bayern, Nawaro Straubing, am Samstagabend. Das erste Heimspiel des Rekordmeisters im neuen Jahr war angesagt. Und die Ansage des Chefcoach Felix Koslowski lautete, das Spiel zu gewinnen, um auf Tuchfühlung mit dem aktuellen Tabellenführer  Stuttgart zu bleiben.

Das Spiel begann verhalten. Zunächst übernahm der SSC (2:1), dann glich Nawaro aus und ging selbst in Führung (4:6). Die entscheidenden Akzente setzten in diesem Satz die Aufschläge des SSC. Britt Bongaerts sicherte mit ihrem Aufschlag-Ass den Ausgleich zum 6:6. Sie servierte bis zum 11:6. Der Schweriner Block und die Feldabwehr taten ihr Bestes, doch die Abwehr der Gäste schlief auch nicht. Nawaro machte Boden gut (11:8). Als nächste servierte Jennifer Geerties. Sie legte eine Serie harter Aufschläge hin, die die Annahme des Gegners vor große Probleme stellte. Zur zweiten  Technischen Auszeit lag der SSC mit 16:8 vorn. Von jetzt an hatten die Mädels von Felix Koslowski das Heft voll in der Hand, obgleich Nawaro nimmer wieder unter Beweist stellte, dass die Mannschaft attraktiven Volleyball spielen kann und als Aufsteiger nicht unterschätzt werden darf. Verdienste im ersten Satz erwarb sich der Block, so dass Nawaro bis zum 20:15 aufrücken konnte. Jennifer und Ralina Doshkova brachten den Satz sicher nach Hause: 25:16.

Der zweite Satz brachte Straubings Trainer Benedikt Frank fast zur Verzweiflung. Zu leicht vergaben seine Mädels die Punkte. 8:3 lag der SSC zur ersten TA vorn. Aber das Straubinger Team hatte die Ansage des Chefs verstanden. Es kämpfte um jeden Punkt und hatte Erfolg. Beim 15:14 trennte nur noch ein Punkt die Gäste vom Ausgleich. Der SSC erhöhte den Druck und das Tempo und gewann den Satz mit 25:19.

Wie schnell ein Spiel kippen kann, wurde im dritten Satz sichtbar. Mehrfach setzten sich die Bayern ab (11:13, 13:16). Der Spielfluss des SSC geriet etwas durcheinander. Davon profitierten die Gäste, die sich  mutig dem Schweriner Druck entgegenstellten. Nachdem  Greta Szakmary den Ausgleich zum 20:20 erzielt hatte, gingen die Straubinger nach eínem spektakulären Ballwechsel wieder in Führung (20:21). Fast wäre der Satz verloren gegangen (21:23!). Das Glück des Tüchtigen machte den SSC zum Satz- und Matchgewinner.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Greta Szakmary (Gold), SSC, und Dana Schmit (Silber), Nawaro Straubing.

ssc-intern [ws]


© MiDiGrafie

© MiDiGrafie

© MiDiGrafie

Neuigkeit teilen: