SCHWERIN – Die dreiwöchige Pause wegen des Weltcups in Japan hat für SSC-Trainer Tore Aleksandersen "gut gepasst. Erst hatten die Mädels fünf Tage frei, die letzten 14 Tage wurde dann intensiv trainiert. Teilweise auch gemeinsam mit dem Nationalteam Israels." Dabei wurde vor allem an drei Dingen gefeilt: Angriff/Annahme, Tempospiel sowie Block/Feldabwehr, "um in noch höherer Qualität konstante Leistungen zu bringen".

Nach fünf Spieltagen weist der SSC in der Liga mit 10:0 Punkten eine weiße Weste auf, die man morgen beim Vierten NA. Hamburg (8:2) unbedingt verteidigen will. Dass der SSC in der Großstadt etwas reißen kann und will, verdeutlicht Aleksandersens Aussage, wonach man sich "auf Hamburg ein bisschen vorbereitet hat". Zwar schiebt der norwegische Trainerfuchs gleich nach, dass es in Hamburg nie einfach sei zu spielen. Dennoch sollte die stark verjüngte NA-Truppe beim SSC-Sechser nicht für schlotternde Knie sorgen. Auch die 8:2 Zähler lassen nur bedingt Rückschlüsse zu. Von den Top 6 der Liga – Vilsbiburg, Schwerin, Suhl, Hamburg, Meister Dresden und Wiesbaden (so die aktuelle Tabelle), bestritt Hamburg erst einen Überkreuzvergleich. Und der ging vor drei Wochen in Dresden 0:3 verloren. Dagegen hat der SSC schon zwei "big points" mit den 3:2-Siegen in Dresden bzw. gegen Wiesbaden.