Klarer 3:0-Erfolg

29. Februar 2020
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In der Schlussphase der Volleyball-Hauptrunde wird es unter den Frauenteams noch einmal spannend. Es geht um eine gute Platzierung für die Playoff. Der SSC Palmberg Schwerin möchte seine Spitzenstellung in der Tabelle behalten. So motiviert ging Felix Koslowski mit seiner Mannschaft am Samstagabend in das Bundesliga-Match gegen den VC Wiesbaden. Die Gäste können laut Tabellenstand (9. Platz, 13 Punkte) nicht mehr viel ausrichten. Das heißt jedoch nicht, dass sie nur zum Wochenendausflug nach Schwerin gekommen waren.

Im Schweriner Aufgebot waren auch zwei Spielerinnen mit Wiesbadener Hintergrund: Nele Barber und Kimberly Drewniok. Der SSC begann mit McKenzie Adams, Louisa Lippmann, Marie Schölzel , Justine Wong Orantes,  Britt Bongaerts und Nele Barber das Spiel. Nele fügte sich mit guten Aufschlag- und Angriffsleistungen in die Mannschaft ein. Den größten Druck im ersten Satz aber erzeugte Louisa Lippmann mit ihren wuchtigen und gut platzierten Schlägen. Nach dem 7:7-Ausgleich übernahm der SSC die Führung und gab diese bis zum Satzende nicht ab. Als Nele dann ein weiteres Ass servierte stand es 24:15. Zwei Satzbälle konnte Wiesbaden abwehren, den dritten nicht. 25:17 lautete das Satzende.

In gleicher Aufstellung  ging der SSC in den zweiten Durchgang. Diesmal gestaltete sich seine Aufgabe aber weitaus schwieriger. Denn Wiesbaden hielt dagegen und ließ sich nicht aus der Bahn werfen.  Mit vier Zählern lagen die Gäste zur ersten Technischen Auszeit vorn (4:8). Der Abstand verringerte sich zwar etwas, doch der VCW sah sich auch zur zweiten TA vorn: 13:16. Der SSC setzte zu viele Bälle ins Aus. Erst in der Schlussphase des Satzes kam wieder Druck aus dem Kessel. Nele Barber hatte mit einem Ass für den Ausgleich zum 17:17 gesorgt .Wiesbaden kämpfte weiter und erzielte ebenfalls den Ausgleich, diesmal zum 21:21. Schließlich führte McKenzie Adams den Satz mit zwei Aufschlagassen zum guten Ende: 25:21.

Ein gutes Ende nahm für den SSC auch  der dritte Satz, weil man wieder konzentrierter zu Werke ging. Adams und Lippmann erzeugten heftigen Angriffsdruck, dem Wiesbaden nicht bis zum Schluss standhalten konnte. Der SSC gewann den Satz mit 25:17 und heimste damit weitere drei  Punkte im Meisterschaftskampf ein.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet : Britt Bongaerts (Gold), SSC und Nynke Oud (Silber), VCW.

ssc-intern [ws]


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