Dort findet vom 27. bis 29. Dezember das topbesetzte Frauen-Volleyballturnier statt. Dieses gibt es schon 25 Jahre. Es trägt den Titel „Women`s Top Volley International“. „Es ist eines der besten Klubturniere der Welt“, weiß Felix Koslowski. „Für uns ist es eine große Ehre, daran teilzunehmen, denn hier treffen wir auf  Klubs, die einen großen Namen tragen.“ Das flößt seinen 12 mitreisenden Spielerinnen aber keine Angst ein, wie  Felix betonte, sondern eher Respekt. „Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen, denn durch die zahlreichen Fernsehübertragungen findet dieses Turnier weltweit Beachtung.“ Zwei Mal standen deutsche Teams im Finale: der 1. VC Schwerte (Sieger 1989) und der CJD Berlin (1994). Diese Vereine gibt es so nicht mehr. Auch der Schweriner SC war mehrmals bei dem Volleyball-Event in Basel, zuletzt 2002 als Deutscher Meister. Am 25. Jubiläumsturnier nehmen die drei Landesmeister der Schweiz, Frankreichs und Deutschlands teil, die alle in der Champions League 2013/14 spielen bzw. spielten Hinzu kommen Hochkaräter wie Banana Boat Praia Clube aus Brasilien und Dinamo Krasnodar aus Russland. Schwerin trifft in seinem ersten Spiel am 27. Dezember um 14.30 Uhr auf Dinamo Krasnodar, dem Sieger des CEV Challenge Cups 2012/13 und Vierten der Russischen Meisterschaft 2013. Am Tag darauf ist Volero Zürich der Gegner, ein Kontrahent, der die Playoff der Champions League 2013/14 bereits erreicht hat. Sollte der SSC gut durch die erste Runde kommen, kann es durchaus passieren, dass er sich schon wieder mit dem Racing Club Cannes auseinandersetzen muss. Der französische Club hat in der St Jakobshalle von Basel schon sechs Mal gewonnen, zuletzt 2012. In der Champions League sah Schwerin gegen Cannes nicht gut aus. Für Felix Koslowski und sein Team ist der Ausflug in die Schweiz eine weitere Gelegenheit, internationale Erfahrungen zu sammeln und sich mit der Weltklasse zu vergleichen. „Darüber hinaus können wir ohne Druck befreit aufspielen und Verschiedenes neu ausprobieren, zum Beispiel Tanja Joachim als Zuspielerin mehr einzubinden“, nimmt sich der Trainer vor.