In der Vilsbiburger Ballsporthalle wird ein Volleyball-Knüller erwartet. Der Tabellenfünfte trifft auf den Tabellenersten. Vilsbiburg hat gerade erst einen klaren 3:0-Start im europäischen Challenge Cup hingelegt. Siegreich kehrten sie am Donnerstag aus Portugal zurück, wo sie im Hinspiel den Drittplatzierten der portugiesischen Liga, AVC Famalicao, bezwingen konnten. Das Rückspiel steht noch aus. Im Achtelfinale des DVV-Pokals war Vilsbiburg mit der 3:0-Niederlage an Stuttgart gescheitert. Nach Vilsbiburg ist der Schweriner SC dran, sich mit Stuttgart im Viertelfinale des DVV-Pokals zu messen (18.November, 19:00 Uhr).

Raben-Cheftrainer Jonas Kronseder will im Spiel am Sonnabend gegen den Schweriner SC mit „voller Kapelle“ antreten. Einige Verletzte wie die Neuzugänge Emani Sims aus den USA und Matea Magdic aus Kroatien sind wieder fit. Auch mit dem Einsatz der Nationalspielerin Lena Stigrot ist zu rechnen. Vor allem aber muss SSC-Coach Felix Koslowski mit der erklärten Absicht der Raben rechnen, „dem SSC ein Maximum an Mut und Leidenschaft entgegenzusetzen.“ Dieser Absicht stehen die Schweriner Mädels in nichts nach. Im Rabennest wird es keinen Schongang geben können. Sie haben im bisherigen Saisonverlauf Achtungszeichen gegen Top-Favoriten wie Dresden und Stuttgart gesetzt und sind auf dem besten Weg, ihr spielerisches Potenzial noch besser auszuschöpfen. Zu den günstigen Umständen im Schweriner Aufgebot gehört, dass Diagonalangreiferin Tabitha Love über eine gesamte Distanz wieder spielen kann.

 

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