Kaderplanung läuft auf Hochtouren

3. April 2020
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Der SSC Palmberg Schwerin steht trotz unsicherer Zeiten kurz vorm Abschluss der ersten neuen Verträge.

Das Saison-Aus kam überrumpelnd schnell, die Zukunft trägt noch viele Fragezeichen: Beim SSC Palmberg Schwerin arbeitet man gegen alle Unsicherheiten der derzeitigen Krisensituation an, um den Kader für die nächste Saison zu formen. Das gestaltet sich zäher als sonst, sagt Teamleitungsmitglied Michael Evers, da die Ungewissheiten nicht zwingend Entscheidungsfreude mit sich bringen. „Es gibt aber mittlerweile auch einige Fortschritte, so dass wir hoffen, nächste Woche die ersten wichtigen Vertragsabschlüsse verkünden zu können. Auf jeden Fall bin ich sicher, dass wir auch für 2020/21 wieder ein schlagkräftiges, konkurrenzfähiges Team zusammenstellen werden. Wir haben auch bisher kaum von Sponsoren gehört, dass sie uns nicht mehr unterstützen können. Das ist ein sehr positives, erfreuliches Signal.“

Stand jetzt ist lediglich sicher, dass Lea Ambrosius (MB), Romy Jatzko (AA) und Nicole Oude Luttikhuis (AA) noch laufende Verträge für die kommende Saison haben.

Klar ist auch, dass McKenzie Adams (AA) nicht nach Schwerin zurückkommen wird. Es mache sie unsagbar traurig, Schwerin mit einem „unfinished business“ zu verlassen, schrieb die US-Amerikanerin schon Mitte März auf Instagram und bedankte sich bei Verein und dem Fanclub „Gelbe Wand“ für die Unterstützung und bei ihren Teamkolleginnen, „die meine Familie geworden sind. Ich liebe euch alle. Danke für die Erinnerungen, die Liebe und das Lachen. Ich kann es kaum erwarten, neue, andere Erfahrungen auch außerhalb von Schwerin zu teilen.“ Dass es die 28-Jährige nach Italien zieht, ist nach Spekulationen in italienischen Volleyballmedien inzwischen kaum noch ein Geheimnis.

Beim SSC sieht man ihren Weggang mit dem gleichen Gemisch aus Wehmut und Freude für die Schlüsselspielerin: „Mc war in den vergangenen beiden Jahren eine unserer tragenden Säulen. Sie hatte schon letzte Saison Angebote von großen Clubs in der Türkei und Italien und hat sich damals trotzdem noch für ein weiteres Jahr bei uns entschieden. Jetzt folgt sie dem Ruf eines europäischen Top-Clubs, und dazu gratulieren wir ihr und wünschen ihr viel Glück. Es macht uns schon auch stolz, dass wieder eine unserer Spielerinnen diesen Sprung geschafft hat. Sie weiß aber auch, dass die Tür für sie hier immer offen steht“, sagt SSC-Chefcoach Felix Koslowski.

ssc-intern [kawi]


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